Autor:William Faulkner

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William Faulkner (1897–1962), in New Albany in Mississippi geboren, hat den amerikanischen Süden in eine Grafschaft verwandelt, in der die Zeit zerfällt. Schall und Wahn gibt den Niedergang der Compsons in vier Anläufen, drei davon innere Monologe; Als ich im Sterben lag fährt den Sarg der Mutter durch Hochwasser und Brand, in mehr als fünfzig Stimmen, ohne eine zur Instanz zu machen. 1949 der Nobelpreis; dieses harte Paar bleibt die radikalste Probe.

Leben

Oxford, Mississippi, als Jefferson und Yoknapatawpha: Faulkner blieb, wo er herkam, mit Unterbrechungen in New Orleans, Paris, später den Filmstudios, die das Geld brachten. Der Umweg war diese Sesshaftigkeit: Wer eine Grafschaft erfindet, braucht keine Weltreise, nur das Haus, das zu groß geworden ist, und die Nachbarn, die richten. 1929 und 1930, knapp hintereinander, die beiden Romane, der zweite in wenigen Wochen. Er starb in Byhalia, Mississippi, als der Mann, der den Süden nicht entschuldigt und nicht verlassen hatte.

Wirkung

Faulkner hat den Bewusstseinsstrom nicht als Kunststück angelegt, sondern als Form des Zerfalls. Benjys Zeitlosigkeit, Quentins zersplitterter Tag, Jasons Gehässigkeit, Dilseys ruhiger Blick: Caddy, das Herz von Schall und Wahn, bekommt kein eigenes Kapitel. Die Bundrens tragen Addie nach Jefferson, Cash bricht sich das Bein, Anse holt sich neue Zähne und eine neue Frau; Addies Kapitel aus dem Grab nennt die Sprache einen Betrug. Gegenüber James Joyce ist die Rede mundartnah, biblisch, komisch; gegenüber den zugänglicheren Yoknapatawpha-Romanen bleiben diese beiden die härtesten.

Die Verfilmungen haben die Chronologie geglättet und Stimmen zu einer gemacht. Eine amerikanische Kanonliste setzte Schall und Wahn hoch in die englischsprachigen Romane des Jahrhunderts; die Schwierigkeit ist der Preis, nicht das Hindernis. Wer Faulkner nur als Dunkelheit kennt, findet im Sargzug auch den kalten Witz des Mannes, der die Frau begräbt und neu heiratet, bevor der Schmutz trocken ist. Wer nur die Familiensaga will, ohne Benjys erste fünfzig Seiten zu ertragen, hat den Titel übersprungen: eine Geschichte, erzählt von einem Idioten, voll Schall und Wahn.

Werke

In Auswahl außerdem: Licht im August, Absalom, Absalom!, Gehn herab, Moses.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.