Autor:Tad Williams

1957
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Tad Williams (geb. 1957), in San José geboren, hat die Phantastik zuerst als Königsdrama, dann als Labyrinth im Netz geschrieben. Otherland von 1996 eröffnet eine Tetralogie, in der die Reichsten eine Simulationswelt jenseits jeder bekannten Technik gebaut haben und Kinder ins Koma fallen, ohne zurückzukehren.

Leben

Kalifornien, Gelegenheitsarbeit, das Schreiben, das aus dem ersten großen Zyklus Das Geheimnis der Großen Schwerter einen Namen machte: Der Umweg ist der Wechsel der Gattung. Williams galt als Erzähler erfundener Reiche, bevor Otherland das Netz aller Sinne zur Falle der Unsterblichkeit machte. Vier dicke Bände, dann weitere Zyklen; er lebt in Kalifornien und hat die Länge als Verfahren behalten, nicht als Mangel an Ende.

Wirkung

Williams hat die künstliche Welt nicht als Ausstattung eines Abenteuers genommen, sondern als Besitz derer, die sterben nicht wollen. Otherland ist Spiel, Gefängnis, Jagdgrund; die Kinder im Koma sind der Preis, den die Konstruktion von den Armen nimmt. Der erste Band ist Exposition eines Labyrinths, das drei weitere Bücher füllen wird – genau das hat Anhänger gebunden und andere vor dem Umfang zurückschrecken lassen. Gegen die knappe Zukunftswarnung setzt er die Fülle, in der Simulationen Literatur, Mythos und Jahrmarkt zitieren.

Kanonisiert als Brücke zwischen hoher Phantastik und Netzroman, gelesen in der Übersetzung bei Klett-Cotta, fortgesetzt bis der letzte Band das System erklärt: Wer Williams nur als Verfasser von Schwertzyklen nimmt, unterschlägt Otherland. Wer nur den Netzroman rettet, unterschlägt, dass dieselben Figurenführung und dieselbe Geduld beide Reiche tragen. Die Kinder kehren nicht zurück, solange die Reichen die Welt hinter der Welt besitzen.

Werke

In Auswahl außerdem: Das Geheimnis der Großen Schwerter, Shadowmarch, Das Lied der Streuner.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.