Die Leopardin

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Die Leopardin
Autor(en): Ken Follett
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Bastei Lübbe
Serie:
Erscheinungsjahr: 2001
Seitenanzahl: 576 Seiten
Originaltitel: Jackdaws
Originalsprache: englisch
ISBN-10: 3404173406
ISBN-13/

EAN-Code:

9783404173402
Schlagwörter: Frankreich, Sabotage, Frauen, Landung
Sachgebiete: Roman
Rezensionen
Umschlag

Die Leopardin ist ein Spionageroman von Ken Follett, 2001 auf Englisch als Jackdaws erschienen, deutsch 2002 bei Lübbe, zwei Wochen auf dem ersten Platz der Spiegel-Bestsellerliste. Zehn Tage vor der Landung in der Normandie soll eine Fernmeldezentrale bei Reims fallen; Major Felicity Clairet, genannt die Leopardin, stellt dafür eine Gruppe von Frauen zusammen, die Dohlen. Follett, bekannt durch Die Säulen der Erde und ältere Spionagebücher, hat den Widerstand und den britischen Sonderdienst SOE zum Gerüst eines Spannungsromans gemacht, in dem Frauen die Sprengung ausführen. Das Buch ist Unterhaltung mit Recherche, klaren Gegnern und einer Frist.

Inhalt

Der erste Angriff auf die Zentrale scheitert, die meisten Agenten sterben, und Flick Clairet kehrt nach England zurück. In Kürze muss sie sechs Frauen finden, die akzentfrei Französisch sprechen und putzend in das Gebäude kommen: Scharfschützin, Sprengstoff, Fernmeldewesen. Der Geheimdienst hat viele Bewerberinnen abgelehnt; Flick nimmt, was bleibt. Diana Colefield, adlige Jägerin und Jugendfreundin, schießt gut und gehorcht schlecht; Ruby Romain sitzt wegen Mordes; Geraldine Knight, genannt Jelly, über vierzig, war Tresorknackerin. Greta, in Hamburg aufgewachsen, kennt die deutsche Technik und lebt als Frau. Maude Valentine ist naiv; mit Diana beginnt sie eine Affäre, die beide im Pariser Ritz ins Netz führt, bevor die Dohlen nach hastiger Ausbildung über Frankreich abspringen.

Parallel jagt Major Dieter Franck aus Rommels Stab, einst Kölner Kriminalist, die Leopardin, um über sie die Résistance zu zerschlagen, bevor die Alliierten landen. Franck foltert kalt, hat Frau und Kinder und eine französische Geliebte, die er vor der Deportation rettete. Flick liebt den Amerikaner Paul Chancellor, der die Operation leitet, und ist noch mit Michel Clairet verheiratet, dem Chef der Gruppe Bollinger, der eine Geliebte hat. Im zweiten Anlauf bringen die Frauen die Sprengsätze an. Jelly stirbt bei der Befreiung Rubys aus der Gestapo; Greta kommt in der Explosion um. Ruby und Flick überleben.

Auf der Flucht stellt Franck die letzte Falle. Michel und dessen Geliebte fallen, Francks Adjutant fällt, Flick erschießt Francks Geliebte und besiegt Franck im Zweikampf. Sie und Ruby erreichen England. Follett zählt die zehn Tage, wechselt die Sicht zwischen Jägerin und Jäger, lässt Charakter und Handwerk – Zünder, Leitungen, Verhör – ineinanderlaufen. Die Dohlen sind kein idealer Trupp, sondern ein Notbündnis. Der Feind ist intelligent genug, um die Heldin zu gefährden, nicht intelligent genug, um das Buch zu gewinnen. Die Zentrale brennt, die Landung kann ungestörter vorbereitet werden.

Einordnung

Follett hat den Kriegsroman auf eine Frauengruppe gestellt, ohne die Gewalt gegen sie zu streichen. Historiker können SOE und Résistance genauer lesen; Leser bekommen Frist, Team und Gegenspieler. Die deutsche Übersetzung von Till R. Lohmeyer und Christel Rost hält den Ton der Unterhaltung: schnell, dialogisch, mit Lehrstücken über Funk. Im Werk steht die Leopardin näher bei den frühen Spionagebüchern als bei Kingsbridge, schmaler in der Zeit, ähnlich in der Klarheit der Lager.

Wer nach 2001 einen Roman über Agentinnen in Frankreich wollte, fand dieses Muster: Putzkolonne, Frist, Folterer. Die Dohlen des Originaltitels sind Vögel, die glänzendes Zeug stehlen; Follett macht daraus Sabotage. Lübbe hält die 576 Seiten als Taschenbuch, das man in der Bahn liest und für Geschichte hält. Das Buch popularisiert den Widerstand, ohne ihn zur Legende zu läutern: Flick siegt, Tote bleiben tot, und der Major aus Köln hat bis zuletzt einen Plan. Neben den Säulen ist es das schlankere Handwerk, Krieg statt Kathedrale, und es liest sich in einer Nacht.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.