Die Pest
| Daten zum Buch | |
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| Deutscher Titel: | Die Pest |
| Autor(en): | Albert Camus |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Rowohlt |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1947 |
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| Originaltitel: | La Peste |
| Originalsprache: | französisch |
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| ISBN-13/
EAN-Code: | |
| Schlagwörter: | Seuche, Solidarität, Absurdismus, Widerstand |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Die Pest (französisch La Peste) ist ein 1947 erschienener Roman von Albert Camus. Er steht neben Der Fremde und dem Essay Der Mythos des Sisyphos im Zentrum von Camus' Philosophie des Absurden.
Inhalt
In der algerischen Hafenstadt Oran bricht die Pest aus. Die Stadt wird abgeriegelt; Bewohner sind auf sich selbst zurückgeworfen. Der Erzähler schildert, wie unterschiedliche Figuren mit der Katastrophe umgehen: der Arzt Rieux, der still und ohne Illusionen hilft; der Journalist Rambert, der der Stadt entkommen will; der kleinbürgerliche Tarrou, der ein Freiwilligenkorps organisiert; der fanatische Prediger Paneloux.
Die Epidemie wird zum Prüfstand menschlicher Solidarität und Gleichgültigkeit. Camus deutet die Seuche allegorisch – in der Entstehungszeit oft als Kommentar zum Widerstand gegen Faschismus und Besatzung gelesen –, hält die Erzählung aber auf der Ebene konkreter Erfahrung.
Einordnung
Der Roman vermeidet pathetische Heldenverehrung und setzt auf nüchterne, kollektive Verantwortung. Die Pest gehört zum Standardcanon der französischen Nachkriegsliteratur und wird bis heute in politischen und medizinischen Debatten zitiert.