Wie Bilder Sinn erzeugen
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Wie Bilder Sinn erzeugen |
| Autor(en): | Gottfried Boehm
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| Originalsprache: | deutsch |
| Erstveröffentlichung: | 2007 |
| Schlagwörter: | ikonische Differenz, Sinn, Zeigen, Bild |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Kunstgeschichte |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Berlin University Press
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| Umfang dieser Ausgabe: | 282 Seiten |
| ISBN: | 9783737413039 |
| Verweise | |
Wie Bilder Sinn erzeugen. Die Macht des Zeigens ist die 2007 erschienene Untersuchung von Gottfried Boehm. Sie fasst, was ein Bild tut, wenn es nicht Illustration eines Satzes ist.
Inhalt
Boehm nennt ikonische Differenz den Abstand, der das Bild vom Ding und vom Wort trennt. Sinn entsteht im Zeigen: etwas wird sichtbar als etwas, ohne in der Aussage aufzugehen. Wer Bilder liest wie Texte, verfehlt diese Logik. Wer sie für stumm hält, ebenfalls.
Das Buch sammelt und verdichtet, was der Band Was ist ein Bild? 1994 eröffnet hatte. Hermeneutik, Phänomenologie, die Distanz zu Gadamer und die Nähe: Boehm schreibt Philosophie der Kunstgeschichte, nicht Methode der Entzifferung. Beispiele tragen, ohne Katalog zu werden.
Der Ton ist begrifflich, ohne den Apparat der Bildwissenschaft zum Jargon zu machen. Neben Beltings Anthropologie und Mitchells pictorial turn ist das die Basler Adresse der Wende.
Einordnung
2007 ist die Summe der ikonischen Wende auf Deutsch. Die Seminare haben Boehm als Pflicht gelesen, oft ohne die Geduld der Unterscheidung. Wer nach ihm über Bildsinn spricht, ohne Differenz, spricht hinter diesem Band.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
