Autor:Horst Bredekamp

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Horst Bredekamp (geb. 1947), in Kiel geboren, hat das Bild als Tat beschrieben, nicht als Abbild. Theorie des Bildakts behauptet: Bilder handeln, sie warten nicht auf den Betrachter.

Leben

Hamburg, dann Berlin, das Kolleg Bildakt und Verkörperung. Der Umweg war Galilei, Hobbes, die politische Ikonologie: Bredekamp las Wissenschaftsgeschichte als Bildgeschichte. Er lehrte an der Humboldt-Universität. Die deutschsprachige Kunstgeschichte hat in ihm den öffentlichen Theoretiker neben Belting.

Wirkung

Bredekamp stellt den Bildakt neben den Sprechakt: Zeigen, drohen, versprechen geschieht im Bild. Der Leib des Betrachters ist beteiligt, nicht nur der Geist. Gegen die Semiotik, die Zeichen entziffert, setzt er die Kraft, die trifft. Die Kritik nennt das zu animistisch.

Wer nach 2010 über das, was Bilder tun, spricht, muss zu diesem Band etwas sagen. Belting hatte das Kultbild; Bredekamp hat den Akt.

Werke

In Auswahl außerdem: Sankt Peter in Rom, Galilei der Künstler.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.