Autor:Michael Baxandall
Michael Baxandall (1933–2008), in Cardiff geboren, hat das Quattrocento als Schulung des Blicks beschrieben. Die Wirklichkeit der Bilder fragt, was ein Kaufmann sah, der tanzen, messen und predigen gehört hatte.
Leben
Warburg Institute, das Victoria and Albert Museum, später Berkeley. Der Umweg war die soziale Geschichte, ohne die Kunst zur Illustration der Klasse zu machen. Er starb in London. Das Periodenauge wurde sein Begriff.
Wirkung
Baxandall hat den historischen Betrachter eingesetzt, wo die Stilgeschichte den Fortschritt sah. Tanz, Kanzel, das Fass als Maß: Das sind Kompetenzen, die das Bild voraussetzt. Ohne sie bleibt die Tafel stumm. Die Kunstgeschichte nach 1972 arbeitet in diesem Erbe oder gegen die Spekulation über das Periodenauge.
Die Kritik nannte das zu männlich und zu florentinisch. Das Buch bleibt die Gründung der sozialen Ikonologie ohne den Namen. Wer nach Baxandall über den Blick der Zeit spricht, spricht hinter diesem Band.
Werke
- Die Wirklichkeit der Bilder (1972)
In Auswahl außerdem: Die Kunst der Bildhauer, Ursachen der Bilder.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.