Die Ursprünge der menschlichen Kommunikation

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Die Ursprünge der menschlichen Kommunikation
Autor(en): Michael Tomasello
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Suhrkamp
Serie:
Erscheinungsjahr: 2008
Seitenanzahl: 409 Seiten
Originaltitel: Origins of Human Communication
Originalsprache: englisch
ISBN-10: 351858538X
ISBN-13/

EAN-Code:

9783518585382
Schlagwörter: Zeigen, Kooperation, Erwerb, Intention
Sachgebiete: Sachbuch, Sprachwissenschaft
Rezensionen
Umschlag

Die Ursprünge der menschlichen Kommunikation ist die 2008 erschienene Untersuchung von Michael Tomasello. Sie setzt nicht die Grammatik an den Anfang, sondern das Zeigen: die Absicht, mit einem anderen die Aufmerksamkeit zu teilen.

Inhalt

Tomasello vergleicht Kinder und Menschenaffen. Beide folgen Blicken; nur das Kind versteht das Zeigen als Einladung, etwas gemeinsam zu sehen. Daraus wächst Bitten, Informieren, Teilen – und erst daraus Konvention und Syntax. Grammatik verdichtet, was Kooperation schon leistet. Wer die eingeborene Universalgrammatik an den Anfang stellt, überspringt diese Stufe.

Das Buch ist entwicklungspsychologisch gebaut, mit Experimenten, nicht mit Satzbäumen. Geteilte Intentionalität ist der Kernbegriff: Wir tun etwas als Wir. Sprache sitzt auf diesem Wir. Die Evolution hat nicht zuerst das Organ für Rekursion geliefert, sondern die Bereitschaft, Ziele zu teilen.

Der Ton ist klar, empirisch, gegen die Härte des Instinkts geschrieben, ohne die Biologie zu leugnen. Wer Chomsky sucht, findet einen Gegner mit Daten. Wer nur Daten sucht, findet eine Theorie der Kooperation. Leipzig und die Kinderlabore stecken in den Fußnoten.

Einordnung

2008 ist die lesbare Gegengründung zu Pinkers Der Sprachinstinkt und zu Chomskys Vermögen. Die Spracherwerbsforschung hat das Zeigen übernommen. Die Kritik nennt die Universalgrammatik zu schnell für tot erklärt. Wer nach Tomasello über Erstsprache spricht, muss die geteilte Absicht ernst nehmen.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.