Sprechakte

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John R. Searle · 1969 · Sachbuch, Sprachwissenschaft
Das Werk
Deutscher Titel: Sprechakte
Autor(en): John R. Searle
Originaltitel: Speech Acts
Originalsprache: englisch
Erstveröffentlichung: 1969
Schlagwörter: Illokution, Intention, Konvention, Bedeutung
Sachgebiete: Sachbuch, Sprachwissenschaft
Greifbare Ausgabe
Verlag: Suhrkamp


Umfang dieser Ausgabe: 305 Seiten
ISBN: 9783518280584
Verweise
Umschlag

Sprechakte. Ein sprachphilosophischer Essay (englisch Speech Acts) ist die 1969 erschienene Untersuchung von John R. Searle. Sie baut Austins Vorlesungen zu einer Theorie aus, in der Bedeutung, Absicht und Konvention ineinandergreifen.

Inhalt

Searle fragt, was einen Satz zum Versprechen, zur Frage, zum Befehl macht. Nicht der Wortlaut allein, sondern Regeln: Wer verspricht, verpflichtet sich auf eine zukünftige Handlung, gibt sich als fähig und aufrichtig aus und setzt voraus, dass der andere die Handlung für wünschenswert hält. Misslingen ist die Abweichung von solchen Bedingungen, nicht bloß Pech.

Das Buch ordnet Illokutionen und verbindet sie mit einer Theorie der Bedeutung. Sprechen heißt, unter Konventionen Absichten kenntlich machen. Der Hörer versteht, weil er dieselben Regeln kennt. Searle schreibt gegen die Vorstellung, Bedeutung sitze nur in den Wörtern oder nur im Kopf. Beides greift in der Tat ineinander.

Der Ton ist schulmäßig klarer als Austin, weniger witzig, dafür anschlussfähig. Linguistik, Informatik und die Theorie sozialer Tatsachen haben dieses Raster übernommen. Wer eine Phänomenologie des Gesprächs sucht, findet eher ein Regelwerk. Wer nur Regeln sucht, findet die Behauptung, dass Gesellschaft aus solchen Taten besteht.

Einordnung

1969 wurde daraus die Standardform der Sprechakttheorie. Butler hat später die Performanz von der Aufrichtigkeit gelöst: Die Norm wirkt, auch wo niemand sie meint. Die Kritik nennt Searle zu bewusst und zu wenig Macht. Das Buch bleibt die Lehrbuchadresse. Wer nach Searle über Illokution spricht, spricht in seinem Vokabular.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.