Zur Theorie der Sprechakte
| Das Werk | |
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| Deutscher Titel: | Zur Theorie der Sprechakte |
| Autor(en): | John L. Austin |
| Originaltitel: | How to Do Things with Words |
| Originalsprache: | englisch |
| Erstveröffentlichung: | 1962 |
| Schlagwörter: | Sprechakt, Versprechen, Konvention, Handlung |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Sprachwissenschaft |
| Greifbare Ausgabe | |
| Verlag: | Reclam
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| Umfang dieser Ausgabe: | 217 Seiten |
| ISBN: | 9783150093962 |
| Verweise | |
Zur Theorie der Sprechakte (englisch How to Do Things with Words) ist die 1962 aus Vorlesungen von 1955 zusammengestellte Untersuchung von John L. Austin. Sie zeigt, dass viele Sätze die Welt nicht abbilden, sondern in ihr etwas vollziehen.
Inhalt
Austin beginnt bei den performativen Äußerungen: taufen, wetten, versprechen, urteilen. Solche Sätze sind nicht wahr oder falsch wie eine Beschreibung; sie gelingen oder misslingen, je nach Person, Ort und Verfahren. Wer ohne Amt tauft, hat nicht falsch beschrieben, sondern die Tat nicht zustande gebracht. Die Umstände gehören zur Bedeutung.
Im Fortgang zerfällt die saubere Trennung. Auch feststellende Sätze tun etwas: Sie behaupten, warnen, folgern. Austin unterscheidet deshalb, was gesagt wird, was damit vollzogen wird und welche Wirkung eintritt. Die berühmten Fehlschläge – unaufrichtiges Versprechen, Schauspiel, Zitat – sind keine Randstörungen. Sie zeigen, dass Gelingen Regeln hat.
Der Ton ist umgangssprachlich, witzig, oxfordmäßig genau. Das Buch ist aus dem gesprochenen Wort entstanden und liest sich so. Wer ein Axiomensystem sucht, findet Beispiele und Unterscheidungen. Wer nur Beispiele sucht, findet die Behauptung, dass Sprache Praxis ist. Searle hat daraus später die Schulform gemacht.
Einordnung
Kaum ein sprachphilosophisches Buch nach 1962 hat Linguistik, Recht und Literaturwissenschaft so verschoben. Judith Butler hat die Wiederholung gegen Austins Absicht gelesen: Die Tat gelingt, weil sie zitiert, nicht weil jemand es so meint. Die Kritik am britischen Clubton ist alt. Geblieben ist die Erlaubnis, den Satz als Handlung zu nehmen. Wer nach Austin über Versprechen spricht, spricht hinter diesem Band.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
