Autor:Stephen C. Levinson
Stephen C. Levinson (geb. 1947) hat mit Penelope Brown die Höflichkeit universell und lokal zugleich gefasst. Höflichkeit ist das Gemeinschaftswerk; die Pragmatik des Zeigens und der Raumbegriffe hat er allein weitergeführt.
Leben
Linguistik, Anthropologie, das Max-Planck-Institut für Psycholinguistik in Nijmegen. Der Umweg war die Feldarbeit, die den Imperativ als grob und die Umschweife als System zeigte. Er leitete lange die Abteilung Sprache und Kognition. Die Typologie der Raumsprachen trägt seinen Namen neben der Höflichkeit.
Wirkung
Ohne Levinson wäre das Buch weniger ein Modell der universellen Gesichtsdrohung; ohne Brown weniger die ethnographische Härte. Zusammen haben sie die Pragmatik um eine Theorie der sozialen Distanz erweitert, die in Lehrbüchern steht.
Wer Levinson nur als Höflichkeitstheoretiker liest, unterschlägt die Raumforschung. Das Buch von 1987 bleibt trotzdem das, weswegen der Name zuerst fällt.
Werke
- Höflichkeit (1987)
In Auswahl außerdem: Pragmatics, Space in Language and Cognition.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.