Eine Verteidigung der Rechte der Frau
| Daten zum Buch | |
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| Deutscher Titel: | Eine Verteidigung der Rechte der Frau |
| Autor(en): | Mary Wollstonecraft |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | ein-FACH-Verlag |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1792 |
| Seitenanzahl: | 290 Seiten |
| Originaltitel: | A Vindication of the Rights of Woman |
| Originalsprache: | englisch |
| ISBN-10: | 392808948X |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783928089487 |
| Schlagwörter: | Rechte, Bildung, Vernunft, Ehe |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Philosophie |
| Rezensionen | |
Eine Verteidigung der Rechte der Frau (englisch A Vindication of the Rights of Woman) ist die 1792 erschienene Streitschrift von Mary Wollstonecraft. Sie verlangt für Frauen dieselbe Vernunft, dieselbe Bildung und dieselben bürgerlichen Rechte, die die Revolution den Männern versprach.
Inhalt
Wollstonecraft schreibt gegen zwei Fronten. Die eine ist die alte Ordnung, die der Frau Gehorsam als Natur zuweist. Die andere ist eine Aufklärung, die die Rechte des Menschen feiert und die Frau dabei ausnimmt – als Wesen der Empfindsamkeit, das Schutz braucht, nicht Urteil. Wer nicht denken lernen darf, bleibt abhängig. Abhängigkeit in der Ehe ist für Wollstonecraft keine Zärtlichkeit, sondern rechtliche Hörigkeit, die den Charakter beider Geschlechter verdirbt.
Das Buch fordert öffentliche Erziehung, in der Mädchen denselben Fächern begegnen wie Knaben. Tugend ohne Wissen ist Gehorsam. Schönheit als Beruf der Frau erzeugt Eitelkeit und List, weil ihr keine anderen Mittel bleiben. Mütter, die nichts gelernt haben, können Kinder nicht zur Freiheit erziehen. Der Ton ist ernst, biblisch und philosophisch zugleich, an Jean-Jacques Rousseau gerichtet, dessen Sophie sie als Lehrstück der Unmündigkeit liest.
Wollstonecraft schreibt als Bürgerin ihrer Klasse. Dienstmädchen und Arbeiterinnen kommen vor, stehen aber nicht im Zentrum. Das Ziel ist die vernünftige Gefährtin, nicht die Umwälzung des Eigentums. Genau diese Grenze hat spätere Leserinnen beschäftigt. Das Buch bleibt trotzdem der Einschnitt: Nach 1792 ist die Ausschließung der Frau aus der Vernunft keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern eine Behauptung, die Begründung verlangt.
Einordnung
Neben Olympe de Gouges’ Erklärung der Rechte der Frau steht dieser Band als der große englische Text der ersten Frauenrechte. Virginia Woolf hat in Ein Zimmer für sich allein die materielle Bedingung nachgetragen, die Wollstonecraft schon meint: ohne Bildung und Geld keine Unabhängigkeit. Simone de Beauvoir hat in Das andere Geschlecht das Werden an die Stelle der Natur gesetzt; der Satz beginnt hier, in der Sprache der Aufklärung. Die Kritik am bürgerlichen Horizont ist berechtigt. Das Argument der verweigerten Vernunft ist geblieben.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
