Germinal

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Germinal
Autor(en): Émile Zola
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Reclam
Serie:
Erscheinungsjahr: 1885
Seitenanzahl: 622 Seiten
Originaltitel: Germinal
Originalsprache: französisch
ISBN-10: 3150049288
ISBN-13/

EAN-Code:

9783150049280
Schlagwörter: Bergwerk, Streik, Hunger, Proletariat
Sachgebiete: Roman
Rezensionen
Umschlag

Germinal ist der Roman von Émile Zola, 1885 erschienen, der dreizehnte der Rougon-Macquart. Der Titel nennt den Keimmonat des Revolutionskalenders: unter der Erde gärt, was die Erde sprengen wird.

Inhalt

Der Mechaniker Étienne Lantier, Sohn der Gervaise aus Der Totschläger, findet in den Gruben von Montsou Arbeit und Wohnung bei der Familie Maheu. Unter Tage die Hitze, oben der Hunger; Frauen und Kinder fahren mit ein. Étienne liest sozialistische Schriften, gründet eine Kasse, führt den Streik, als die Gesellschaft den Lohn drückt.

Zehntausend treten der Internationale bei. Das Geld reicht nicht; belgische Streikbrecher kommen unter Militär. Es wird geschossen, Tote bleiben liegen. Die Grube geht wieder auf, die Forderungen sind nicht erfüllt. Souvarine, der Anarchist, sabotiert den Schacht; Étienne überlebt eine Katastrophe unter Tage. Am Schluss geht er, und der Erzähler sieht das Keimen, das die Erde sprengen wird.

Einordnung

Zola hat den Streik nicht zum Siegeslied gemacht. Die Grube ist das Ungeheuer, die Aktionäre bleiben unsichtbar, die Niederlage ist vollständig – und trotzdem keimt es. Der Naturalismus zählt Löhne, Schächte, Körper; die Prophetie sitzt nur im letzten Satz. Neben Balzac und Flaubert hat Zola die Arbeit in den französischen Roman gezwungen, ohne sie zu verklären.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.