Woyzeck
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Woyzeck |
| Autor(en): | Georg Büchner |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Reclam |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1879 |
| Seitenanzahl: | 57 Seiten |
| Originaltitel: | Woyzeck |
| Originalsprache: | deutsch |
| ISBN-10: | 3150143918 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783150143919 |
| Schlagwörter: | Armut, Eifersucht, Militär, Mord |
| Sachgebiete: | Drama |
| Rezensionen | |
Woyzeck ist das Fragment von Georg Büchner, 1836 geschrieben, 1879 von Karl Emil Franzos entziffert gedruckt, 1913 in München uraufgeführt. Ein Soldat wird zugerichtet, bis ihm der Mord als letzte eigene Handlung bleibt.
Inhalt
Woyzeck verdient sich den Unterhalt als Soldat, rasiert den Hauptmann, lässt sich vom Arzt für Erbsenversuche brauchen und hält Marie und das Kind. Marie lässt sich mit dem Tambourmajor ein. Woyzeck hört Stimmen, kauft ein Messer, sticht Marie am Teich.
Um ihn herum reden die, die Macht haben: der Hauptmann über Moral, der Arzt über Wissenschaft, der Tambourmajor über den Körper. Woyzeck versteht die Reden und hat keine Sprache, die dagegenhält. Das Stück bricht ab; ob er ertrinkt, hat erst der erste Herausgeber in den Text gelegt. Büchner hat die Szenen nicht geschlossen.
Einordnung
Büchner hat den Geringsten zur tragischen Figur gemacht und die Ständeklausel damit erledigt. Szenen statt Akte, Dialekt, die erbärmliche Wirklichkeit: Das soziale Drama des 20. Jahrhunderts hat hier gelernt, auch wo es Büchner nicht nennt. Alban Bergs Oper, die Expressionisten, Brecht – der Vorläufer ist das Fragment selbst. Es hält die Lücken aus, die der Tod dem Autor ließ.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
