Michael Kohlhaas

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Heinrich von Kleist · 1810 · Erzählung
Das Werk
Deutscher Titel: Michael Kohlhaas
Autor(en): Heinrich von Kleist
Originaltitel: Michael Kohlhaas
Originalsprache: deutsch
Erstveröffentlichung: 1810
Schlagwörter: Recht, Rache, Pferde, Gewalt
Sachgebiete: Erzählung
Greifbare Ausgabe
Verlag: Reclam


Umfang dieser Ausgabe: 127 Seiten
ISBN: 9783150002186
Verweise
Umschlag

Michael Kohlhaas ist die Erzählung von Heinrich von Kleist, 1810 vollständig erschienen, nach einer Chronik des 16. Jahrhunderts. Der Roßhändler will nur zwei Pferde zurück und setzt darüber Sachsen in Brand.

Inhalt

Kohlhaas wird an der Tronkenburg widerrechtlich um zwei Rappen gepfändet. Die Tiere kommen heruntergekommen zurück; die Klage in Dresden versickert in der Verwandtschaft des Junkers. Die Frau Lisbeth stirbt, als sie dem Kurfürsten eine Bittschrift überreichen will. Kohlhaas überfällt die Burg, fordert den Junker und wird zum Hauptmann eines wachsenden Haufens.

Luther klagt ihn öffentlich an und erwirkt doch eine Amnestie. Kohlhaas entlässt die Leute, geht nach Dresden – und gerät in eine neue Falle. Brandenburg fordert ihn aus; Wien wird eingeschaltet. Am Ende bekommt er die Pferde, gut gefüttert, und wird gerichtet. Er stirbt gerechtfertigt und als Mörder, beides in einem Atem.

Einordnung

Kleist hat den Rechtsfall zur Probe auf die gebrechliche Weltordnung gemacht. Kohlhaas ist »einer der rechtschaffensten zugleich und entsetzlichsten Menschen seiner Zeit« – der Satz steht am Anfang und hält bis zuletzt. Die Erzählung lässt das kleine Unrecht nicht klein; sie zeigt, wie ein Staat, der das Recht verweigert, den Gerechten zum Feind macht. Neben den Dramen ist sie Kleists härtestes Buch: ohne Trost, mit genauer Wut.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.