Die Änderung

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Die Änderung
Autor(en): Michel Butor
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Suhrkamp
Serie:
Erscheinungsjahr: 1957
Seitenanzahl: 292 Seiten
Originaltitel: La Modification
Originalsprache: französisch
ISBN-10: 3518365894
ISBN-13/

EAN-Code:

9783518365892
Schlagwörter: Nouveau Roman, Bahnfahrt, ein Tag, Paris und Rom
Sachgebiete: Roman
Rezensionen
Umschlag

Die Änderung ist der Roman von Michel Butor, 1957 erschienen und mit dem Prix Renaudot ausgezeichnet; die deutsche Ausgabe bei Suhrkamp trägt den Titel Paris - Rom oder die Modifikation. Das Buch erzählt eine einzige Bahnfahrt.

Inhalt

Ein Pariser Geschäftsmann mittleren Alters, Léon Delmont, steigt in Paris in den Zug nach Rom. Er reist, ohne es seiner Frau zu sagen, zu seiner römischen Geliebten Cécile, der er eine Stelle in Paris besorgt hat; er will sein Leben ändern, die Frau verlassen, mit Cécile neu beginnen.

Über die Stunden der Fahrt, zwischen den Abteilen, den Bahnhöfen, den ein- und aussteigenden Fremden, kehrt sich der Entschluss um. Erinnerungen an frühere Fahrten, an die Ehe, an Cécile in Paris und in Rom mischen sich; allmählich erkennt Delmont, dass Cécile in Paris nicht mehr Cécile wäre, dass er die Liebe mit dem Ortswechsel zerstören würde. In Rom angekommen, hat er beschlossen, nichts zu ändern – und darüber ein Buch zu schreiben.

Einordnung

Butor hat die Form zum Gegenstand gemacht: Der ganze Roman steht in der Anrede „Sie“, sodass der Leser selbst zum Reisenden wird, dessen Plan auf der Fahrt kippt. Der Zug gibt dem Bewusstsein den Takt; die „Änderung“ des Titels ist die im Kopf, nicht die im Fahrplan. Neben Alain Robbe-Grillet und Nathalie Sarraute steht das Buch als das zugänglichste des Nouveau Roman. Da Butor 2016 starb, ist das Werk noch geschützt; hier steht es ohne wörtliches Zitat. In der Reihe der Tagesromane ist es der, der die verstrichene Zeit selbst zur Handlung macht.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 4.8, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.