Das Urteil
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Das Urteil |
| Autor(en): | Franz Kafka |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1913 |
| Seitenanzahl: | 66 Seiten |
| Originaltitel: | - |
| Originalsprache: | deutsch |
| ISBN-10: | 3939511560 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783939511564 |
| Schlagwörter: | Vater und Sohn, Schuld, ein Morgen, Prag |
| Sachgebiete: | Erzählung |
| Rezensionen | |
Das Urteil ist eine Erzählung von Franz Kafka, in einer einzigen Nacht im September 1912 geschrieben und 1913 gedruckt. Kafka sah in ihr den Durchbruch zu seiner eigenen Prosa.
Inhalt
An einem Sonntagvormittag sitzt der junge Kaufmann Georg Bendemann in seinem Zimmer und hat gerade einen Brief an einen Jugendfreund beendet, der es in Russland zu nichts gebracht hat. Georg hat ihm, zögernd, endlich seine Verlobung mitgeteilt. Zufrieden geht er zum alten Vater hinüber, um es ihm zu sagen.
Das Gespräch kippt. Der Vater, erst schwach und hinfällig, richtet sich auf, bezweifelt die Existenz des Freundes, dann behauptet er, ihn selbst heimlich zu unterrichten; er beschuldigt den Sohn des Verrats und der Selbstsucht. Am Ende „verurteilt“ der Vater Georg „zum Tode des Ertrinkens“. Georg stürzt aus dem Haus, springt von einer Brücke – während oben ein „geradezu unendlicher Verkehr“ über die Brücke geht.
Einordnung
In wenigen Seiten steht, was Kafkas Werk trägt: die Instanz, die ohne Verfahren richtet, die Schuld ohne Tat, der Umschlag vom Alltäglichen ins Ungeheuerliche in nüchternem Ton. Die Erzählung spielt an einem einzigen Vormittag und endet in einem Satz, dessen Beiläufigkeit – der fortlaufende Verkehr – das Grauen erst vollendet. Neben Die Verwandlung und Der Prozeß ist Das Urteil der knappste Beleg für Kafkas Verfahren, die Ordnung des Alltags nicht zu verlassen, während sie zerbricht.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 4.8, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
