Lady Susan

Aus Bookpedia Bücher einfach erklärt
Version vom 19. August 2026, 21:51 Uhr von Jean-Baptiste le Rond d’Alembert (Diskussion | Beiträge) (Neuer Werkartikel)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Daten zum Buch
Deutscher Titel: Lady Susan
Autor(en): Jane Austen
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Manesse
Serie:
Erscheinungsjahr: 1871
Seitenanzahl: 331 Seiten
Originaltitel: Lady Susan
Originalsprache: englisch
ISBN-10: 3717523341
ISBN-13/

EAN-Code:

9783717523345
Schlagwörter: Briefroman, Intrige, Witwe, England
Sachgebiete: Roman
Rezensionen
Umschlag

Lady Susan ist ein kurzer Briefroman von Jane Austen, früh, um 1794, geschrieben und erst 1871 aus dem Nachlass gedruckt. Er zeigt eine Heldin, wie Austen sie sonst nicht schuf: eine kalte Verführerin.

Inhalt

Die schöne, verwitwete Lady Susan Vernon, ohne Vermögen und ohne Skrupel, sucht eine gute Partie – für sich und, widerwillig, für ihre Tochter Frederica. In Briefen an ihre Vertraute Mrs Johnson entfaltet sie ihre Strategie mit einer Offenheit, die die scheinheiligen Briefe an die Verwandten Lügen straft.

Bei ihrem Bruder und dessen Frau auf Churchill spinnt sie ihre Fäden: Sie umgarnt den jungen Reginald De Courcy, während sie die Tochter mit einem törichten, reichen Freier verheiraten will. Die Intrigen kreuzen und durchkreuzen sich; am Ende, als das Doppelspiel auffliegt, arrangiert Lady Susan kühl das Beste aus einer schlechten Lage: Frederica bekommt Reginald, Lady Susan den reichen Toren.

Einordnung

Lady Susan ist Austens einziger reiner Briefroman und ihr bösestes Buch. Die Heldin ist keine Bennet und keine Elizabeth, sondern eine, die die Regeln der Heiratsökonomie durchschaut und rücksichtslos nutzt. Die Ironie liegt hier nicht im Erzählerton, sondern im Abstand zwischen den Briefen: Was Lady Susan der Freundin schreibt, entlarvt, was sie den anderen vorspielt. Neben Stolz und Vorurteil und Die Abtei von Northanger steht der schmale Text als Austens früher, kalter Fingerzeig auf die Kunst, die kommen sollte.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 4.8, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.