Lady Susan
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Lady Susan |
| Autor(en): | Jane Austen |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Manesse |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1871 |
| Seitenanzahl: | 331 Seiten |
| Originaltitel: | Lady Susan |
| Originalsprache: | englisch |
| ISBN-10: | 3717523341 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783717523345 |
| Schlagwörter: | Briefroman, Intrige, Witwe, England |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Lady Susan ist ein kurzer Briefroman von Jane Austen, früh, um 1794, geschrieben und erst 1871 aus dem Nachlass gedruckt. Er zeigt eine Heldin, wie Austen sie sonst nicht schuf: eine kalte Verführerin.
Inhalt
Die schöne, verwitwete Lady Susan Vernon, ohne Vermögen und ohne Skrupel, sucht eine gute Partie – für sich und, widerwillig, für ihre Tochter Frederica. In Briefen an ihre Vertraute Mrs Johnson entfaltet sie ihre Strategie mit einer Offenheit, die die scheinheiligen Briefe an die Verwandten Lügen straft.
Bei ihrem Bruder und dessen Frau auf Churchill spinnt sie ihre Fäden: Sie umgarnt den jungen Reginald De Courcy, während sie die Tochter mit einem törichten, reichen Freier verheiraten will. Die Intrigen kreuzen und durchkreuzen sich; am Ende, als das Doppelspiel auffliegt, arrangiert Lady Susan kühl das Beste aus einer schlechten Lage: Frederica bekommt Reginald, Lady Susan den reichen Toren.
Einordnung
Lady Susan ist Austens einziger reiner Briefroman und ihr bösestes Buch. Die Heldin ist keine Bennet und keine Elizabeth, sondern eine, die die Regeln der Heiratsökonomie durchschaut und rücksichtslos nutzt. Die Ironie liegt hier nicht im Erzählerton, sondern im Abstand zwischen den Briefen: Was Lady Susan der Freundin schreibt, entlarvt, was sie den anderen vorspielt. Neben Stolz und Vorurteil und Die Abtei von Northanger steht der schmale Text als Austens früher, kalter Fingerzeig auf die Kunst, die kommen sollte.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 4.8, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
