Frankenstein
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Frankenstein |
| Autor(en): | Mary Shelley |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Reclam |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1818 |
| Seitenanzahl: | 326 Seiten |
| Originaltitel: | Frankenstein; or, The Modern Prometheus |
| Originalsprache: | englisch |
| ISBN-10: | 3150083575 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783150083574 |
| Schlagwörter: | Schöpfung, Schuld, Wissenschaft, Schauerroman |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Frankenstein oder Der moderne Prometheus ist der Roman von Mary Shelley, 1818 anonym erschienen, geschrieben, als die Verfasserin kaum zwanzig war. Er gilt als früher Ursprung der modernen Zukunftsdichtung.
Inhalt
In Briefen des Polarforschers Walton beginnt und endet das Buch; in seiner Mitte erzählt der aufgelesene Victor Frankenstein sein Leben. Der junge Genfer Naturforscher entdeckt das Geheimnis, totem Stoff Leben zu geben, und schafft aus Leichenteilen ein Wesen. Vom Anblick seines Werks entsetzt, flieht er und lässt das Geschöpf allein.
Das Geschöpf, verstoßen und verlacht, lernt heimlich Sprache und Lesen, sehnt sich nach Nähe und wird überall verjagt. Aus Verzweiflung wird Rache: Es tötet Victors Bruder, den Freund, die Braut. Victor jagt seinen Schöpfling bis ins Polareis, wo er, gebrochen, auf Waltons Schiff stirbt. Das Geschöpf, das an der Leiche trauert, verschwindet in der Dunkelheit, um sich selbst zu verbrennen.
Einordnung
Shelley hat den Schauerroman zur Denkfigur gemacht. Der Untertitel nennt das Programm: Wie der Titan, der den Menschen das Feuer brachte, greift Victor nach einer Macht, deren Folgen er nicht trägt. Die Schuld liegt nicht im Schaffen, sondern im Verlassen; das Ungeheuer ist beredt, belesen und klagt sein Recht ein. Verfilmungen haben daraus einen stummen Koloss gemacht und die Frage verkleinert, die der Roman stellt: was der Mensch dem schuldet, den er ins Leben zwingt. Neben Bram Stokers Dracula steht Frankenstein als der andere große Mythos der Moderne.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 4.8, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
