Hyperion
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Hyperion |
| Autor(en): | Friedrich Hölderlin |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Reclam |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1797 |
| Seitenanzahl: | 199 Seiten |
| Originaltitel: | Hyperion oder Der Eremit in Griechenland |
| Originalsprache: | deutsch |
| ISBN-10: | 3150005590 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783150005590 |
| Schlagwörter: | Briefroman, Griechenland, Freundschaft, Schwärmerei |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Hyperion oder Der Eremit in Griechenland ist der einzige vollendete Roman von Friedrich Hölderlin, in zwei Bänden 1797 und 1799 erschienen. Er ist ein Briefroman, dessen Prosa der Ode nahekommt.
Inhalt
Der Grieche Hyperion blickt in Briefen an den Freund Bellarmin auf sein Leben zurück. Erzogen vom Freund Adamas, begeistert für das alte Hellas, sucht er einen Weg, die Gegenwart seines geknechteten Landes zu erheben. In Diotima findet er die Liebe und das Bild eines vollkommenen Lebens; im Freund Alabanda den Ruf zur Tat.
Hyperion zieht in den Aufstand der Griechen gegen die Türken, um 1770. Der Krieg enttäuscht: Die Befreier plündern, der Traum von einer neuen Antike zerbricht. Diotima stirbt, Alabanda verschwindet. Am Ende steht Hyperion allein, Einsiedler in Griechenland, und findet Trost nicht in der Tat, sondern in der Natur und im Wort, das den Verlust benennt.
Einordnung
Hölderlin hat die Klage über eine zerrissene Zeit in eine schwebende, klanggesättigte Prosa gefasst, die nach der griechischen Dichtung greift, ohne sie nachzuahmen. Hyperion verbindet Freiheitskampf, Liebe und Trauer zu einem einzigen Ton; die berühmte „Scheltrede“ auf die Deutschen mitten im Buch ist bittere Selbstkritik. Zu Lebzeiten kaum beachtet, wurde der Roman über die Moderne zum Maß einer Sprache, die das Fehlende nennt, ohne es zu füllen. Neben den Hymnen bleibt Hyperion Hölderlins zugänglichstes und doch tiefstes Werk.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 4.8, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
