Gefährliche Liebschaften
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Gefährliche Liebschaften |
| Autor(en): | Choderlos de Laclos |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Diogenes |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1782 |
| Seitenanzahl: | 429 Seiten |
| Originaltitel: | Les Liaisons dangereuses |
| Originalsprache: | französisch |
| ISBN-10: | 3257212712 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783257212716 |
| Schlagwörter: | Briefroman, Intrige, Verführung, Adel |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Gefährliche Liebschaften ist der Briefroman von Choderlos de Laclos, 1782 erschienen und der kälteste seiner Gattung. Er ist ganz aus Briefen gebaut, mit denen zwei Libertins ihre Feldzüge führen.
Inhalt
Die Marquise de Merteuil und der Vicomte de Valmont, einst ein Paar, jetzt Verbündete und Rivalen, treiben ein doppeltes Spiel. Merteuil will sich an einem früheren Liebhaber rächen und stiftet Valmont an, dessen Braut, die junge Cécile de Volanges, zu verführen. Valmont selbst hat sich ein größeres Ziel gesetzt: die tugendhafte, verheiratete Présidente de Tourvel.
Beides gelingt – und wird zum Verhängnis. Valmont verliebt sich in seine Beute, was Merteuil nicht duldet; sie zwingt ihn, Tourvel zu verstoßen. Aus Verbündeten werden Feinde. Valmont fällt im Duell; sterbend übergibt er die Briefe, die Merteuil entlarven. Tourvel stirbt am gebrochenen Herzen, Cécile geht ins Kloster, und die Marquise, gesellschaftlich vernichtet und von den Pocken entstellt, verlässt Paris.
Einordnung
Laclos hat die Briefform gegen das Gefühl gewendet, dem sie sonst diente. Die Briefe sind hier Waffen: berechnet, doppelbödig, und am Ende Beweisstücke, die ihre Verfasser stürzen. Der Roman ist kein Sittenbild, sondern eine Anatomie der Macht zwischen den Geschlechtern; die Marquise de Merteuil, die ihre Freiheit einer eisernen Verstellung verdankt, gehört zu den kühnsten Figuren des Jahrhunderts. Ob Warnschrift oder kaltes Meisterstück – der Text lässt beides zu und bleibt schärfer als jede Auslegung.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 4.8, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
