Leben und Ansichten von Tristram Shandy
| Daten zum Buch | |
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| Deutscher Titel: | Leben und Ansichten von Tristram Shandy |
| Autor(en): | Laurence Sterne |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Galiani Berlin |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1759 |
| Seitenanzahl: | 852 Seiten |
| Originaltitel: | The Life and Opinions of Tristram Shandy, Gentleman |
| Originalsprache: | englisch |
| ISBN-10: | 386971168X |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783869711683 |
| Schlagwörter: | Abschweifung, Erzählen, Humor, England |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Leben und Ansichten von Tristram Shandy, Gentleman ist der Roman von Laurence Sterne, in neun Bänden zwischen 1759 und 1767 erschienen. Er erzählt ein Leben, ohne je recht dazu zu kommen, und macht die Abschweifung zur Kunst.
Inhalt
Der Erzähler Tristram Shandy will sein Leben berichten und beginnt bei seiner Zeugung – doch jeder Anlass reißt ihn fort. Er erzählt vom Vater Walter, der zu jeder Sache eine Theorie hat, vom Onkel Toby, der seine Kriegswunde in nachgebauten Festungen im Garten pflegt, vom Pfarrer Yorick, von Hebamme und Wundarzt und der unglücklichen Geburt des Helden, bei der ihm die Nase gequetscht wird.
Erst nach Hunderten von Seiten ist Tristram getauft – falsch, wie sich zeigt. Eine Handlung im gewohnten Sinn gibt es nicht; das Buch schweift, springt in der Zeit, redet den Leser an, lässt Seiten leer, schwarz oder marmoriert. Am Ende steht eine Geschichte, die mit dem Erzähler gar nichts zu tun hat: eine „Geschichte von einem Hahn und einem Bullen“.
Einordnung
Sterne hat den Roman befragt, kaum dass er sich gebildet hatte. Statt eines geordneten Lebens gibt er den Kopf, der springt, und behauptet, so entstehe Wahrheit näher als aus jeder Fabel. „Schreiben“, heißt es, „ist, wenn man es richtig anfasst, nur ein anderes Wort für Gespräch“ – der Leser wird zum Gegenüber, dem man das halbe Buch überlässt. Von hier führt eine Linie bis zu Joyce und in die Postmoderne. Wer die Sprünge als Willkür nimmt, überliest das System; der Witz trägt eine Zärtlichkeit für die Steckenpferde, mit denen sich jeder gegen die Welt einrichtet.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 4.8, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
