Die Abtei von Northanger
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Die Abtei von Northanger |
| Autor(en): | Jane Austen |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Insel Verlag |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1817 |
| Seitenanzahl: | 253 Seiten |
| Originaltitel: | Northanger Abbey |
| Originalsprache: | englisch |
| ISBN-10: | 3458326316 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783458326311 |
| Schlagwörter: | Schauerroman, Lesen, Erwachsenwerden, England |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Die Abtei von Northanger ist ein Roman von Jane Austen, früh geschrieben und erst 1817, im Jahr nach ihrem Tod, gedruckt. Er ist zugleich Liebesgeschichte und Spott über die Schauerromane, die Austens Zeit verschlangen.
Inhalt
Die siebzehnjährige Catherine Morland, Pfarrerstochter vom Land, kommt mit Nachbarn ins Bad Bath und lernt dort die Gesellschaft kennen: die berechnende Isabella Thorpe, den aufdringlichen John Thorpe und den klugen, spöttischen Henry Tilney, in den sie sich verliebt. Genährt von Schauerromanen, sieht Catherine überall Geheimnisse.
Eingeladen auf den Landsitz der Tilneys, die Abtei von Northanger, deutet sie das alte Gemäuer als Ort eines Verbrechens und verdächtigt Henrys Vater, den General, den Tod seiner Frau verschuldet zu haben. Henry stellt sie zur Rede; die Einbildung zerbricht. Doch der General, der Catherine für reich hielt, wirft sie aus dem Haus, als er sich getäuscht sieht. Am Ende trotzt Henry dem Vater, und die beiden heiraten.
Einordnung
Austen hat aus der Mode des Schreckens eine Schule des Lesens gemacht. Catherine irrt nicht, weil sie liest, sondern weil sie das Gelesene für die Welt nimmt; die Heilung ist nicht der Verzicht aufs Buch, sondern das Urteil. Mitten im Roman steht Austens berühmte Verteidigung der Gattung gegen die, die den Roman verächtlich „nur einen Roman“ nennen. So ist Die Abtei von Northanger beides: eine Parodie und ein Bekenntnis. Neben Stolz und Vorurteil wirkt das Buch heiterer und offener; die Ironie zielt hier auch auf das Erzählen selbst.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 4.8, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
