Autor:Andrei Bely

Aus Bookpedia Bücher einfach erklärt
Version vom 19. August 2026, 21:50 Uhr von Jean-Baptiste le Rond d’Alembert (Diskussion | Beiträge) (Neues Autorenlemma)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Andrei Bely (1880–1934), mit bürgerlichem Namen Boris Bugajew, war ein russischer Dichter und Erzähler des Symbolismus. Petersburg gilt als der große russische Beitrag zum Roman der Moderne, ein Buch über eine Stadt und eine Bombe.

Leben

Geboren in Moskau als Sohn eines Mathematikprofessors, wuchs er zwischen exakter Wissenschaft und Mystik auf – ein Widerspruch, den sein Werk nie auflöst. Er gehörte zu den jüngeren Symbolisten, war Anhänger Rudolf Steiners und der Anthroposophie, lebte zeitweise in Deutschland und in der Schweiz. Nach der Revolution kehrte er nach Russland zurück und starb in Moskau, überschattet vom Verdacht der neuen Macht.

Wirkung

Bely hat die russische Prosa an die Grenze der Auflösung geführt: rhythmisierte, klanggetriebene Sätze, Wiederholungen, eine Syntax, die das Bewusstsein nachahmt. Petersburg erzählt in den Tagen der Revolution von 1905 die Geschichte eines Sohnes, der den eigenen Vater töten soll, und macht die Stadt Peters des Großen zur Bühne eines Zerfalls. Vladimir Nabokov zählte den Roman zu den größten des Jahrhunderts.

Im Westen lange nur Kennern vertraut, wurde Bely über neue Übersetzungen zugänglicher. Die klangliche Wucht macht ihn schwer übersetzbar; jede Fassung ist ein eigener Versuch. Neben Joyce und Döblin steht Petersburg als der Großstadtroman des russischen Symbolismus.

Werke

In Auswahl außerdem: der Roman Die silberne Taube.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 4.8, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.