Effi Briest

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Effi Briest
Autor(en): Theodor Fontane
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Anaconda Verlag
Serie:
Erscheinungsjahr: 1895
Seitenanzahl: 272 Seiten
Originaltitel: Effi Briest
Originalsprache: deutsch
ISBN-10: 3938484187
ISBN-13/

EAN-Code:

9783938484180
Schlagwörter: Ehe, Ehre, Brandenburg, Gesellschaft
Sachgebiete: Roman
Rezensionen
Umschlag

Effi Briest ist der Roman von Theodor Fontane, der 1894/95 in der Deutschen Rundschau erschien und 1895 als Buch. Er gilt als Fontanes bekanntestes Werk und als einer der großen Gesellschaftsromane des 19. Jahrhunderts.

Inhalt

Die siebzehnjährige Effi heiratet auf dem elterlichen Hof Hohen-Cremmen den fast zwanzig Jahre älteren Landrat Geert von Innstetten. Er führt sie nach Kessin an die Ostsee, in ein Haus, in dem ein Chinese gespukt haben soll. Die Einsamkeit, die Amtsreisen des Mannes und die Langeweile machen sie empfänglich für den Major Crampas, einen charmanten, leichtfertigen Offizier. Die Affäre bleibt kurz; Innstetten wird versetzt, das Paar hat eine Tochter, das Leben in Berlin scheint geordnet.

Jahre später findet Innstetten in Effis Nähkasten Briefe Crampas’. Er fordert den Major und tötet ihn im Duell, stößt Effi aus Amt, Kind und Gesellschaft und handelt, wie er sagt, nicht aus Hass, sondern weil die Gesellschaft es so verlange. Die Eltern nehmen die Tochter erst spät wieder auf. Effi stirbt in Hohen-Cremmen; der Hund Rollo bleibt am Grab. Der Vater sagt, es sei ein zu weites Feld.

Einordnung

Fontane hat einen zeitgenössischen Ehebruchstoff genommen – den Fall der Elisabeth von Ardenne – und daraus keine Anklage gemacht, sondern eine Untersuchung der Abstände: zu jung, zu weit fort, zu spät entdeckt, zu genau bestraft. Der Spuk in Kessin, die Düne, das Rondell mit der Sonnenuhr gehören zur Psychologie, nicht zum Aberglauben. Thomas Mann hat den Roman zur Weltliteratur gerechnet; die Schule hat ihn zum Muster des poetischen Realismus gemacht. Das Buch bleibt schärfer als die Moral, die man ihm nachsagt: Es zeigt, wie eine Ordnung spricht, bis niemand mehr für sie einstehen muss.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.