Autor:David Wengrow
David Wengrow (geb. 1972), britischer Archäologe, hat mit David Graeber die Vorgeschichte von der Zwangsläufigkeit befreit. Anfänge behauptet, Menschen hätten Herrschaft immer wieder eingeführt und wieder abgeschafft – lange bevor der Staat sich für Natur ausgab.
Leben
Studium in Oxford, Lehrstuhl für vergleichende Archäologie in London, Grabungen in Afrika und im Nahen Osten, Aufenthalte in Deutschland. Der Umweg über die vergleichende Archäologie erklärt den Anteil am Buch: Graeber lieferte die anthropologische Unruhe, Wengrow die Schichten, Städte, Monumente ohne Könige. Nach Graebers Tod 2020 führte er das gemeinsame Werk zu Ende.
Wirkung
Wengrow hat die Archäologie in eine Debatte gezogen, die sonst den Essayisten gehört. Göbekli Tepe, Teotihuacan, saisonale Häuptlinge: Fälle gegen die Bahn vom Acker zum Palast. Das Fach hat Einzelfälle zerlegt; die Frage, ob Ungleichheit kommen musste, ist nicht zurück in den Lehrplan gewandert, als wäre nichts gewesen.
Neben Scott und Harari steht das Paar Graeber/Wengrow als Widerspruch zur Spezies-Erzählung. Wer Wengrow nur als Nachlassverwalter liest, unterschlägt die Grabung. Wer nur die Grabung behält, unterschlägt, dass das Buch Freiheit meint, nicht Scherben.
Werke
- Anfänge (2021)
In Auswahl außerdem: What Makes Civilization?.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.