Autor:James C. Scott

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James C. Scott (1936–2024), in New Jersey geboren, hat den Staat von unten gelesen: als Mühle, der man sich entzieht. Die Mühlen der Zivilisation dreht die Gründungserzählung um – Getreide macht steuerbar, Flucht bleibt die vernünftige Antwort.

Leben

Yale, die Politikwissenschaft, lange Feldaufenthalte in Südostasien, ein Hof in Connecticut, auf dem er selbst wirtschaftete. Der Umweg über Malaysia und Burma erklärt das Werk: Wer sieht, wie Dörfer den Staat täuschen, glaubt nicht mehr, Sesshaftigkeit sei das Ziel der Geschichte. Scott blieb Anarchist im Denken, Professor im Amt. Er starb 2024.

Wirkung

Scott hat das Verbergen vor der Herrschaft – Fußwege statt Straßen, mündliche statt schriftlicher Ordnung – zur Methode gemacht. Die frühen Staaten erscheinen als Getreidekäfige, die Barbaren als die, die draußen bleiben. Ethnologen warfen ihm Romantisierung vor, Historiker die Überdehnung Mesopotamiens. Geblieben ist die Frage, wem die Zivilisation nützt.

Neben Graeber und Wengrow steht er als der, der den Staat nicht für alternativlos hält. Wer Scott nur als Feind des Ackers liest, unterschlägt die Genauigkeit, mit der er Steuer, Seuche und Schrift zusammendenkt. Die Mühle mahlt weiter; das Buch nennt sie beim Namen.

Werke

In Auswahl außerdem: Seeing Like a State, The Art of Not Being Governed.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.