Autor:Judith Butler
Judith Butler (geb. 1956), in Cleveland geboren, hat Geschlecht von der inneren Wahrheit auf die wiederholte Tat verschoben. Das Unbehagen der Geschlechter behauptet: Die Natur, die man ausdrückt, wird in der Wiederholung erst hergestellt.
Leben
Jüdisches Elternhaus, Philosophie, Hegel, die französische Theorie. Der Umweg ist die Aids-Krise und der Streit der amerikanischen Feminismen um Identität: Wer gesehen hat, wie Körper durch Normen leben und sterben, schreibt Geschlecht nicht mehr als Eigenschaft. Lehre in Berkeley, öffentliche Debatten, die das Buch oft gröber machen, als es ist. Sie lebt in den Vereinigten Staaten. Die Theorie kam aus der Universität; die Wut kam von außen.
Wirkung
Butler hat die wiederholte Tat gegen das Kostüm gestellt: Zwang und Zitat, nicht morgendliche Wahl. Simone de Beauvoirs Satz vom Werden wird radikalisiert, bis auch der Körper kein Boden mehr ist. Bewegungen haben das Buch genommen, Universitäten haben es zum Kanon gemacht, Gegner zum Feindbild.
Die Kritik trifft: zu sprachlich, zu wenig materielle Gewalt, zu sehr das Milieu der Theorie. Butler hat später nachgelegt, ohne den Kern zurückzunehmen. Wer sie nur als Kronzeugin gegen die Zweigeschlechtlichkeit führt, unterschlägt die Machtanalyse. Wer sie nur als Auflöserin des Körpers führt, unterschlägt, dass Wiederholung wehtut.
Werke
In Auswahl außerdem: Körper von Gewicht, Haß spricht, Raster des Krieges.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.