Autor:René Descartes

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René Descartes (1596–1650), in La Haye in der Touraine geboren, hat das Ich zum Fundament der neuzeitlichen Philosophie gemacht. Die Meditationen ziehen alles in Zweifel, bis das denkende Ding bleibt – und trennen Geist und Körper so scharf, dass die Philosophie seither an der Naht arbeitet.

Leben

Jesuitenkolleg, Kriegsdienst, ein Winterzimmer in Neuburg an der Donau: Der Umweg ist diese Nacht der Methode, nicht die Laufbahn des Gelehrten. Er lebte in den Niederlanden, um ungestört zu denken, veröffentlichte lateinisch und französisch, ging an den Hof Christinas von Schweden und starb in Stockholm an der Kälte des Stundenplans. Die Klarheit, die er suchte, hat ihn das Leben gekostet, nicht die Lehre.

Wirkung

Descartes hat den Zweifel zur Übung gemacht und das Cogito zum Satz, an dem die Moderne ihr Selbstbewusstsein aufhängt. Mathematik als Muster, Gott als Bürge der Außenwelt, die Zirbeldrüse als Notbrücke: Das war Physik und Metaphysik in einem Zug.

Die Nachwelt hat ihn zum Vater des Dualismus gemacht und zum Kronzeugen der Subjektivität. Baruch de Spinoza strich die zwei Substanzen, David Hume das einfache Ich, Immanuel Kant verwandelte den Zweifel in Kritik. Wer Descartes nur als Rationalisten führt, unterschlägt, wie fromm der Betrug Gottes ausgeschlossen werden muss, damit die Welt zurückkehrt.

Werke

In Auswahl außerdem: Abhandlung über die Methode, Prinzipien der Philosophie, Die Leidenschaften der Seele.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.