Autor:Michail Bulgakow

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Michail Bulgakow (1891–1940), in Kiew geboren, hat den Stalinismus als Teufelsbesuch erzählt und das Buch zu Lebzeiten nicht gedruckt gesehen. Der Meister und Margarita erschien vollständig erst 1966/67 in Moskau und wurde zum Weltroman der sowjetischen Satire.

Leben

Arztensohn, selbst Arzt an der Front des Bürgerkriegs, dann in Moskau Schriftsteller, dessen Stücke Stalin manchmal schützte und die Zensur sonst verbot. Der Umweg war dieses halbe Duldungsleben: ein Anruf des Diktators, Aufführungen, Verbote, Armut. Zwischen 1928 und 1940 schrieb er den Roman vom Teufel in Moskau und vom Meister, der sein Pilatusbuch verbrannt hat; die vollständige Fassung kam ein Vierteljahrhundert nach seinem Tod. Er starb in Moskau, am Nierenleiden, mit der Bitte an Stalin, ausreisen oder arbeiten zu dürfen. Beides blieb aus.

Wirkung

Der Roman ist politische Satire, theologische Fantasie und Liebesgeschichte in einem. Woland richtet die atheistische Bürokratie, der Pilatus-Strang stellt die Frage nach der Feigheit; beides hält Bulgakow in Spannung, ohne es glatt aufzulösen. Die russische Prosa des Jahrhunderts hat hier ihr heimliches Hauptwerk – geschrieben gegen die Zeit, gelesen nach ihr.

Übersetzungen, Oper, Film und Zitate haben ihn zum Hausbuch gemacht; der sprechende Kater wanderte in die Alltagssprache. Wer nur die Satire auf den Schriftstellerverband nimmt, unterschlägt Jerusalem. Wer nur die Erlösung nimmt, unterschlägt, dass der Meister nicht ins Licht darf, sondern nur in die Ruhe.

Werke

In Auswahl außerdem: Das hündische Herz, Die weiße Garde, Aufzeichnungen eines jungen Arztes.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.