Autor:Karl Popper

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Karl Popper (1902–1994), in Wien geboren, hat im neuseeländischen Exil das philosophische Hauptwerk gegen die Feinde der offenen Gesellschaft geschrieben. Die offene Gesellschaft und ihre Feinde erschien 1945; der Entschluss fiel, als Österreich 1938 dem Deutschen Reich zufiel und eine Rückkehr versperrt war.

Leben

Jüdische Herkunft beider Eltern, Tischlerlehre, dann die Universität, der Wiener Kreis von der Seite: nicht die gesicherte Erkenntnis, sondern die Widerlegbarkeit. 1937 Neuseeland, Lehrstuhl in Canterbury, das Manuskript in der Isolation. Nach dem Krieg die London School of Economics, Ritterschlag, Streit. Er starb in Croydon. Der Umweg über das Exil erklärt den Ton: keine Gelehrtenruhe, eine Streitschrift in zwei Bänden.

Wirkung

Platon, Hegel, Karl Marx als die große Linie des Historizismus: Wer das Gesetz der Geschichte zu kennen behauptet, rechtfertigt die Gewalt an den Lebenden. Dagegen die offene Gesellschaft, in der Institutionen kritisierbar bleiben und Stückwerk die einzig ehrliche Reform ist. Daneben steht die Wissenschaftslehre: Sätze gelten, solange sie scheitern können.

Die Nachwelt hat ihn zum Kalten Krieger gemacht und zum Schulphilosophen der Falsifikation. Beides sitzt teilweise. Wer Popper nur gegen den Marxismus liest, unterschlägt, dass die Warnung der offenen Gesellschaft jeder geschlossenen Heilslehre gilt, auch der eigenen Partei. Die offene Gesellschaft wurde zum Schlagwort; das Buch ist länger, gereizter und genauer in der Lektüre der Alten, als das Schlagwort trägt.

Werke

In Auswahl außerdem: Logik der Forschung, Das Elend des Historizismus, Vermutungen und Widerlegungen.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.