Autor:John Dewey

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John Dewey (1859–1952), in Burlington in Vermont geboren, hat begründet, warum eine Demokratie ohne eine bestimmte Art von Schule nicht auskommt – und umgekehrt. Demokratie und Erziehung von 1916 ist das Hauptwerk des amerikanischen Pragmatismus in der Pädagogik: Wahrheit zeigt sich im Handeln, nicht im Hersagen.

Leben

Vom philosophischen Lehrstuhl in Michigan und Chicago an die Laborschule, die er mitgründete: Kinder lernen, indem sie tun, nicht indem sie stillhalten. Der Umweg über die Schule erklärt das Buch; es ist keine Staatsschrift, die nachträglich Unterricht anhängt. Später Columbia in New York, Reisen nach Japan, China, in die Sowjetunion, die er zeitweise zu freundlich las. Er starb in New York, fast dreiundneunzig, als der Philosoph, den amerikanische Lehrer kannten, auch wo sie ihn nicht gelesen hatten.

Wirkung

Dewey bindet Erziehung an Demokratie als Lebensform, nicht als Wahlverfahren. Schule soll Erfahrung ordnen, nicht Wissen abladen; Disziplin kommt aus gemeinsamer Sache, nicht aus der Rute. Die Reformpädagogik des 20. Jahrhunderts zehrt davon, oft verwässert zur bloßen Kindgemäßheit, die Dewey so nicht meinte.

Die Gegenbewegung hat ihn für den Verfall der Standards verantwortlich gemacht. Das trifft die Erben härter als den Text. Neben Johann Amos Comenius steht er als der Zweite, der Schule für alle denkt – jetzt weltlich, in einer Gesellschaft ohne festes Bekenntnis. Wer Dewey nur als Methodiker liest, verfehlt die Politik: Ohne fähige Bürger stirbt die Demokratie in der Verwaltung.

Werke

In Auswahl außerdem: Erfahrung und Natur, Die Öffentlichkeit und ihre Probleme, Kunst als Erfahrung.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.