Autor:Götz Aly

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Götz Aly (geb. 1947), in Heidelberg geboren, hat der NS-Forschung die Buchhaltung der Zustimmung hinzugefügt. Hitlers Volksstaat erklärt die Gefolgschaft nicht zuerst aus Ideologie oder Terror, sondern aus dem Gewinn, den »arische« Deutsche aus Raub und umgelenkter Steuerlast zogen.

Leben

1968, Journalismus bei taz, Spiegel und Berliner Zeitung, dann die Archive statt des Lehrstuhls: Der Umweg über die Bewegung hat den Blick auf materielle Interessen geschärft, nicht verdunkelt. Aly schreibt als Historiker ohne Zunftgehorsam, oft gegen die eigene Linke, immer gegen die billige Moral, die den Preis nicht nennt. Er lebt in Berlin.

Wirkung

Aly hat den Satz riskiert, dass Zustimmung auch eine wirtschaftliche Tatsache war. Familienlastenausgleich, Beute aus Wohnungen, Lebensmittel aus dem Osten: Die Volksgemeinschaft erscheint als Gemeinschaft von Nutznießern. Man muss ihm nicht in jedem Prozent folgen, um den Satz zu behalten. Neben Fests Hitlerbild und Kershaws Hitler. 1889-1945 ist dies die unbequemste Ergänzung.

Die Kritik warf ihm vor, Ideologie und Vernichtung zu unterschätzen. Er hält dagegen, dass die moralische Geschichte den Deutschen zu billig kam, solange sie den Wohlstand nicht als Beute las. Gelesen wird das Buch als Provokation und als Korrektiv; beides hat es gesucht.

Werke

In Auswahl außerdem: Endlösung, Unser Kampf 1968, Europa gegen die Juden 1880–1945.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.