Autor:Erich Maria Remarque

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Erich Maria Remarque (1898–1970), in Osnabrück geboren als Erich Paul Remark, hat dem Ersten Weltkrieg den Roman gegeben, den die Frontgeneration als den ihren erkannte. Im Westen nichts Neues machte 1929 aus dem Graben eine Anklage – und aus dem Autor das Ziel derer, die den Krieg noch einmal wollten.

Leben

Soldat, verwundet, nach dem Krieg Lehrer, Kaufmann, Journalist, dann der eine Roman, der ihn reich und heimatlos machte. 1933 verbrannt, 1938 ausgebürgert, Exil in der Schweiz und in den Vereinigten Staaten, zuletzt wieder am Lago Maggiore. Er starb in Locarno. Der Umweg ist die Wunde: Ohne sie wäre der Krieg ein Stoff geblieben, so wurde er zur Nüchternheit, die das Pathos zerschlägt.

Wirkung

Paul Bäumer und die Klasse, der Graben, der Sanitäter, der Heimaturlaub, in dem niemand versteht: Remarque hat den Krieg nicht als Abenteuer und nicht als Idee erzählt, sondern als Verschleiß von Körpern. Der Welterfolg war sofort da; die Nationalsozialisten bekämpften das Buch, weil es den Opfermut entzauberte. Die amerikanische Verfilmung von 1930 holte die Gräben ins Kino.

Man hat ihn als Unterhaltungsschriftsteller abgetan, der das Entsetzen verkäuflich machte. Das trifft den Ton und verfehlt die Wirkung: Millionen haben den Krieg zuerst so gelesen, nicht über Jünger. Die späteren Romane des Exils – Rückkehr, Paris, die nächste Vernichtung – stehen im Schatten des einen Titels. Er reicht, weil er den Satz „im Westen nichts Neues“ zur Lüge des Tagesberichts gemacht hat.

Werke

In Auswahl außerdem: Der Weg zurück, Arc de Triomphe, Zeit zu leben und Zeit zu sterben.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.