Autor:Friedrich August von Hayek

Aus Bookpedia Bücher einfach erklärt
Version vom 18. August 2026, 13:27 Uhr von Jean-Baptiste le Rond d’Alembert (Diskussion | Beiträge) (Neues Autorenlemma (Auswahl, Wirkung zuerst))
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Friedrich August von Hayek (1899–1992), in Wien geboren, hat der Planwirtschaft den liberalen Gegentext des Jahrhunderts geschrieben. Der Weg zur Knechtschaft warnte die westlichen Sozialisten, dass wer Preise lenkt, am Ende Menschen lenkt.

Leben

Offizier im Ersten Weltkrieg, Nationalökonomie in Wien, dann die London School of Economics, wo er gegen Keynes verlor und trotzdem blieb. Der Anschluss trieb ihn nicht erst aus Österreich; das Buch von 1944 schrieb ein Mann, der den Zeitgeist der Kriegsjahre gegen sich hatte. Chicago, Freiburg, der Wirtschaftsnobelpreis 1974: Der Spätruhm kam, als die Planungsidee brüchig wurde. Er starb in Freiburg.

Wirkung

Hayek hat den Markt nicht als Idylle beschrieben, sondern als Verfahren, Wissen zu nutzen, das niemand allein besitzt. Sobald der Staat Berufe, Mengen und Zwecke zuteilt, muss er Werte zuteilen – das ist die Pointe, nicht die Polemik gegen jede Sicherung. Nationalsozialismus und Stalinismus erscheinen bei ihm als verwandte Enden derselben Steuerung.

Eine gekürzte Fassung im Reader's Digest machte ihn in den Vereinigten Staaten populär; Thatcher und Reagan beriefen sich auf ihn, die Nachkriegssozialdemokratie gegen ihn. Gelesen wird das Buch als Warnung, oft als Waffe. Neben Keynes ist er der Gegenpol: nicht Vollbeschäftigung durch den Staat, sondern Freiheit durch den Wettbewerb – mit allen Härten, die das einschließt.

Werke

In Auswahl außerdem: Die Verfassung der Freiheit, Recht, Gesetz und Freiheit.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.