Über das Fernsehen

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Daten zum Buch
Deutscher Titel: Über das Fernsehen
Autor(en): Pierre Bourdieu
Herausgeber:
Erscheinungsort:
Verlag: Suhrkamp
Serie:
Erscheinungsjahr: 1996
Seitenanzahl: 139 Seiten
Originaltitel: Sur la télévision
Originalsprache: französisch
ISBN-10: 3518120549
ISBN-13/

EAN-Code:

9783518120541
Schlagwörter: Fernsehen, Feld, Zensur, Eile
Sachgebiete: Sachbuch, Medienwissenschaft
Rezensionen
Umschlag

Über das Fernsehen (französisch Sur la télévision) ist die 1996 erschienene Streitschrift von Pierre Bourdieu, aus Vorlesungen am Collège de France. Sie zeigt das Fernsehen als Feld, das Denken durch Eile und Einschaltquote zensiert.

Inhalt

Bourdieu beschreibt unsichtbare Zensur: nicht das Verbot, sondern der Zeitdruck, die Debatte als Ringkampf, die Einladung, die schon das Sagbare begrenzt. Journalisten beherrschen das Spiel und werden beherrscht. Der Habitus der Eile erzeugt Plattheit, ohne dass jemand dumm sein muss. Das Feld belohnt, was schnell ankommt.

Das Buch ist schmal, polemisch, öffentlich. Es hat den Zorn der Sender getroffen und die Medienwissenschaft mit einem Vokabular versorgt, das Klasse und Quote verbindet. Wer eine Fernsehsoziologie sucht, findet sie hier ohne den Apparat der feinen Unterschiede, aber mit derselben Theorie der unsichtbaren Schranke.

Der Ton ist entrüstet und genau. Luhmann hatte dasselbe Jahr die Realität der Medien als System gelesen; Bourdieu liest Macht. Beide Bücher von 1996 gehören zusammen.

Einordnung

1996 ist die soziologische Fernsehkritik, die das Seminar und das Feuilleton teilten. Neben Postman die zweite große Anklage, härter in der Institution. Wer nach Bourdieu über Quote spricht, ohne Feld, spricht hinter diesem Band.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.