Foundations in Sociolinguistics
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Foundations in Sociolinguistics |
| Autor(en): | Dell Hymes |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | University of Pennsylvania Press |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1974 |
| Seitenanzahl: | 245 Seiten |
| Originaltitel: | - |
| Originalsprache: | englisch |
| ISBN-10: | 0812210654 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9780812210651 |
| Schlagwörter: | Sprechen, Ethnographie, Kompetenz, Situation |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Sprachwissenschaft |
| Rezensionen | |
Foundations in Sociolinguistics. An Ethnographic Approach ist die 1974 erschienene Programmschrift von Dell Hymes. Sie verlangt, Sprechen als Ereignis zu beschreiben: wer darf wann zu wem wie reden.
Inhalt
Hymes erweitert die grammatische Kompetenz zur kommunikativen. Wer Sätze bilden kann, kann noch nicht angemessen sprechen. Dazu gehören Teilnehmer, Zwecke, Normen, der Ton, das Genre. Die berühmte Merkhilfe SPEAKING ordnet diese Dimensionen. Sie ist schulmäßig und trotzdem die Einladung, den isolierten Satz zu verlassen.
Das Buch sammelt Aufsätze gegen eine Linguistik, die den idealen Sprecher in einer homogenen Gemeinschaft denkt. Solche Gemeinschaften sind die Ausnahme. Die Regel ist die Rede mit Brüchen, mit Macht, mit dem Recht, den Mund aufzumachen. Ethnographie ist deshalb keine Zugabe. Sie ist die Methode.
Der Ton ist programmatisch, amerikanisch-anthropologisch, gegen Chomsky freundlich unerbittlich. Wer eine Grammatik sucht, findet ein Forschungsprogramm. Wer nur Programm sucht, findet die Behauptung, dass Linguistik ohne Situation leer bleibt.
Einordnung
1974 ist die Gründung der Ethnographie des Sprechens. Labov zählte Variable; Hymes beschrieb Ereignisse. Gumperz hat die Hinweise im Gespräch später geschärft. Die germanistische Gesprächsanalyse arbeitet in diesem Erbe. Wer nach Hymes über Sprechen spricht, ohne die Situation, spricht hinter diesem Band.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
