Autor:Aleida Assmann
Aleida Assmann (geb. 1947), in Bethel bei Bielefeld geboren, hat der Literaturwissenschaft die Erinnerung als Arbeit gegeben, nicht als Stimmung. Mit Jan Assmann die Unterscheidung, was drei Generationen noch erzählen und was ein Kanon festlegt; allein das Unbehagen an der deutschen Gedenkkultur, das nach 2010 öffentlich wurde.
Leben
Anglistik, Ägyptologie, Konstanz. Der Umweg war die gemeinsame Arbeit mit Jan Assmann: aus der Philologie eine Kulturwissenschaft der Erinnerung. 2018 erhielten beide den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Sie lebt in Konstanz.
Wirkung
Aleida Assmann hat Speicher und Funktionsgedächtnis, Kanon und Archiv so beschrieben, dass Museen und Schulen damit arbeiten können. Das neue Unbehagen an der Erinnerungskultur nimmt ernst, dass das Gedenken an die Shoah müde, ritualisiert oder von rechts angegriffen werden kann – ohne die Erinnerung preiszugeben.
Die Kritik nennt das manchmal zu staatlich, zu westdeutsch, zu wenig von anderen Opfern her gedacht. Das Buch bleibt eine Intervention, kein Lehrbuch: Es streitet in der Gegenwart, während die älteren Arbeiten das Vokabular lieferten.
Werke
In Auswahl außerdem: Erinnerungsräume, Formen des Vergessens, Der europäische Traum.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.