Die Grenzen des Wachstums
| Daten zum Buch | |
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| Deutscher Titel: | Die Grenzen des Wachstums |
| Autor(en): | Donella Meadows, Dennis Meadows, Jørgen Randers, William W. Behrens |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Hirzel |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1972 |
| Seitenanzahl: | 256 Seiten |
| Originaltitel: | The Limits to Growth |
| Originalsprache: | englisch |
| ISBN-10: | 3777613735 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783777613734 |
| Schlagwörter: | Wachstum, Ressourcen, Modell, Club of Rome |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Naturwissenschaft |
| Rezensionen | |
Die Grenzen des Wachstums (englisch The Limits to Growth) ist der 1972 im Auftrag des Club of Rome erschienene Bericht einer Gruppe um Donella Meadows am MIT. Ein Computermodell der Weltwirtschaft zeigt, dass exponentielles Wachstum auf einem endlichen Planeten zusammenbricht.
Inhalt
Das Modell World3 verknüpft Bevölkerung, Industrialisierung, Nahrung, Ressourcen und Umweltverschmutzung. Die Autoren rechnen Szenarien durch, keine Prophezeiungen: Wenn nichts sich ändert, stößt das System im 21. Jahrhundert an Grenzen – nicht weil die Rohstoffe an einem Tag ausgehen, sondern weil die Wechselwirkungen aus dem Gleichgewicht geraten. Technischer Fortschritt verschiebt die Kurven, hebt sie nicht auf, solange das Wachstum selbst das Ziel bleibt.
Der Bericht diskutiert Gleichgewicht: eine Welt, in der Bevölkerung und Kapital stabilisiert werden, die Produktion dem Erhalt dient, nicht der Vermehrung. Das ist keine Rückkehr in die Vorindustrie, sondern eine politische Entscheidung über das, was genug ist. Die Grafiken – die berühmten überschießenden und abfallenden Linien – haben das Buch mehr geprägt als jeder Satz.
Kritiker warfen den Autoren vor, Daten zu grob, Technik zu pessimistisch, Politik zu naiv modelliert zu haben. Fortschreibungen 1992, 2004 und 2012 haben an der Richtung festgehalten: Die Menschheit lebt über ihre Verhältnisse, nur der Zeitpunkt und die Härte sind verhandelbar.
Einordnung
Neben Rachel Carsons Der stumme Frühling ist dies das zweite Gründungsbuch der Umweltbewegung, nur dass hier nicht das Gift, sondern das Wachstum selbst der Gegenstand ist. Regierungen, Konzerne und Gegner des Berichts haben ihn zitiert, oft ohne ihn zu lesen. Im 21. Jahrhundert, unter Klimakrise und Ressourcenkonflikten, wirkt der Text weniger wie eine Warnung von 1972 als wie die verspätete Beschreibung der Gegenwart.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.