Im Westen nichts Neues: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 18. August 2026, 13:48 Uhr
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Im Westen nichts Neues |
| Autor(en): | Erich Maria Remarque |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1929 |
| Seitenanzahl: | 176 Seiten |
| Originaltitel: | Im Westen nichts Neues |
| Originalsprache: | deutsch |
| ISBN-10: | 3868696792 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783868696790 |
| Schlagwörter: | Antikriegsroman, Erster Weltkrieg, Verlorene Generation |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Im Westen nichts Neues ist ein 1929 erschienener Roman von Erich Maria Remarque. Er schildert den Ersten Weltkrieg aus der Sicht eines einfachen Soldaten und wurde zu einem der bekanntesten Antikriegsromane der Weltliteratur.
Inhalt
Der junge Paul Bäumer zieht mit seinen Schulkameraden begeistert in den Krieg, nachdem ein Lehrer sie mit patriotischen Reden dazu gedrängt hat. Schon die schikanöse Ausbildung und dann der Alltag an der Westfront zerstören jede Begeisterung: Trommelfeuer, Gasangriffe, Materialschlachten und das massenhafte Sterben ringsum lassen die jungen Männer abstumpfen. Als einziger Halt bleibt die Kameradschaft unter den Soldaten.
Nach und nach fallen Bäumers Freunde. Ein Fronturlaub zeigt ihm, wie fremd ihm die Heimat geworden ist. In den nüchternen, bildhaften Schilderungen wird die „verlorene Generation" sichtbar, die selbst dann zerstört ist, wenn sie den Granaten entkommt. Kurz vor Kriegsende, im Oktober 1918, fällt auch Paul Bäumer – an einem Tag, an dem der Heeresbericht meldet, im Westen sei „nichts Neues".
Remarque schildert die Front mit konkreten Details – Latrinen, Ratten, Stahlhelme, Verwundungen, Hospital – und kontrastiert sie mit idealistischen Reden von zu Hause. Pauls Gedanken kreisen um Essen, Ruhe und das Überleben der Gruppe um Katczinsky. Der Roman vermeidet große Schlachtennamen als Heldenepos; stattdessen entsteht ein Mosaik aus Erschöpfung, Angst und der Erkenntnis, dass die jungen Soldaten weder für die Heimat noch für abstrakte Ziele einen Sinn mehr finden.
Einordnung
Der Roman hatte weltweit außerordentlichen Erfolg und wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt. Wegen seiner Anklage gegen den Krieg wurde er von den Nationalsozialisten bekämpft; ab 1933 gehörte er zur verbotenen und verbrannten Literatur. Die US-amerikanische Verfilmung von 1930 erhielt einen Oscar.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 5, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
