Das Kapital im 21. Jahrhundert: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 18. August 2026, 13:39 Uhr
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Das Kapital im 21. Jahrhundert |
| Autor(en): | Thomas Piketty |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | C.H. Beck |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 2013 |
| Seitenanzahl: | 816 Seiten |
| Originaltitel: | Le Capital au XXIe siècle |
| Originalsprache: | französisch |
| ISBN-10: | 3406671322 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783406671326 |
| Schlagwörter: | Ungleichheit, Vermögen, Rendite, Steuer |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Wirtschaftswissenschaft |
| Rezensionen | |
Das Kapital im 21. Jahrhundert (französisch Le Capital au XXIe siècle) ist das 2013 erschienene Buch von Thomas Piketty. Eine Formel hat die Debatte bestimmt: Wenn die Rendite des Vermögens dauerhaft über dem Wachstum der Wirtschaft liegt, wächst die Ungleichheit von selbst.
Inhalt
Piketty und Kollegen haben Steuerdaten, Nachlassakten, Nationalbilanzen über zwei Jahrhunderte zusammengezogen, vor allem für Frankreich, Großbritannien, die Vereinigten Staaten, Deutschland. Das 20. Jahrhundert erscheint als Ausnahme: Kriege, Inflation, steile Steuern haben das große Vermögen geschleift; seit den siebziger Jahren kehrt die Patrimonialgesellschaft zurück. Erben wiegt wieder schwerer als Arbeit.
Die Formel r > g ist keine Naturgesetzlichkeit, sie ist die historische Regel, sobald die Politik nicht gegenschlägt. Piketty fordert eine progressive Vermögensteuer, global wo möglich, und eine Transparenz der Konten. Das Buch ist voller Kurven, lang, geduldig. Der Titel zitiert Karl Marx, die Methode ist die des Historikers der Zahlen, nicht des Philosophen der Ware.
Kritiker haben Daten und die Einfachheit der Formel angegriffen; der Financial Times-Streit um die Excel-Tabellen hat das Buch nicht entkräftet, nur gezeigt, wie sehr es die Zunft traf.
Einordnung
Kaum ein wirtschaftswissenschaftliches Buch des 21. Jahrhunderts hat so sehr die öffentliche Rede verschoben: Occupy, die Zehn-Prozent-Debatte, die Erbschaftsteuer. Neben Marx' Kapital und John Maynard Keynes' Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes steht es als Versuch, die Ungleichheit wieder zum Gegenstand der Wissenschaft zu machen, nicht zum Geschmacksurteil. Gelesen haben es viele zur Hälfte; zitiert wird die Formel ganz.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.