Einer flog über das Kuckucksnest: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 18. August 2026, 13:47 Uhr
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Einer flog über das Kuckucksnest |
| Autor(en): | Ken Kesey |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Rowohlt |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1962 |
| Seitenanzahl: | 352 Seiten |
| Originaltitel: | One Flew Over the Cuckoo's Nest |
| Originalsprache: | englisch |
| ISBN-10: | 3499150611 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783499150616 |
| Schlagwörter: | Psychiatrie, Macht, Freiheit, Anstalt |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Einer flog über das Kuckucksnest (englisch One Flew Over the Cuckoo's Nest) ist der 1962 erschienene Roman von Ken Kesey. Ein Mann kommt in die geschlossene Anstalt, lacht zu laut – und bringt das System gegen sich auf.
Inhalt
Erzähler ist Chief Bromden, ein großer Indianer, der sich taubstumm stellt und die Anstalt als Maschine sieht: den „Combine“, der Menschen zurechtstutzt. Das Regiment führt die Große Schwester Ratched mit Stundenplan, Medikamenten, Gruppenrunde und der Drohung von Elektroschock und Hirnoperation. Dann kommt Randle McMurphy, Zuchthäusler, der die Anstalt der Zwangsarbeit vorgezogen hat, und behandelt die Station wie einen Pokerabend.
McMurphy organisiert Wetten, eine Angelpartie, Sex, Widerstand. Die anderen Patienten, die sich für krank gehalten haben, merken, dass sie eingeschlossen sind, nicht unbedingt wahnsinnig. Bromden spricht wieder. Ratched wartet. Nach einem Aufstand lässt sie McMurphy lobotomieren. Bromden erstickt den stumpfen Körper mit einem Kissen und bricht aus der Anstalt aus – der eine, der fliegt.
Kesey hat als Nachtwächter in einer psychiatrischen Klinik gearbeitet und selbst Halluzinogene genommen; der Roman mischt das Wissen der Station mit der Gegenkultur, die in denselben Jahren entstand.
Einordnung
Miloš Formans Film von 1975 mit Jack Nicholson machte McMurphy zur Weltfigur; Ken Kesey hielt die Verfilmung für eine Vereinfachung, weil sie Bromden als Erzähler streicht. Das Buch gehört zur amerikanischen Revolte gegen die Anstalt, neben Michel Foucaults Überwachen und Strafen als Erzählung statt als Theorie: die Macht, die heilt, indem sie bricht.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.