Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 18. August 2026, 13:46 Uhr
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins |
| Autor(en): | Milan Kundera |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Fischer Taschenbuch |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1984 |
| Seitenanzahl: | 301 Seiten |
| Originaltitel: | Nesnesitelná lehkost bytí |
| Originalsprache: | tschechisch |
| ISBN-10: | 3596259924 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783596259924 |
| Schlagwörter: | Prag, 1968, Liebe, Wiederkehr |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins (tschechisch Nesnesitelná lehkost bytí) ist der 1984 zuerst auf Französisch erschienene Roman von Milan Kundera. Er fragt, ob ein Leben, das nur einmal gelebt wird, leicht oder unerträglich schwer ist – und erzählt das vor dem Hintergrund des Prager Frühlings und seiner Niederschlagung.
Inhalt
Tomas, Chirurg in Prag, glaubt an die Freundschaft der Körper und an keine Bindung. Tereza kommt mit einem Koffer und einem Roman von Tolstoi in sein Leben; er heiratet sie und betrügt sie weiter. Sabina, Malerin und Tomas' Geliebte, wählt die Leichtigkeit: Verrat als Freiheit, das Verlassen jedes Lagers. Franz, ihr späterer Geliebter in Genf, braucht den Ernst der großen Worte und versteht Sabina nicht.
1968, die sowjetischen Panzer. Tomas schreibt einen Zeitungsartikel über Ödipus, der ihm nach der sogenannten Normalisierung die Stelle kostet; er wird Fensterputzer. Tereza fotografiert die Besatzung und fürchtet Tomas' andere Frauen. Das Paar geht in die Schweiz und kehrt zurück, weil Tereza die Fremde nicht erträgt. Auf dem Land, bei einer geliebten Hündin, finden sie eine Ruhe, die der Erzähler nicht als Happy End ausgibt.
Kundera unterbricht die Geschichte durch Essays: über den Kittsch, über die Wiederkehr des Gleichen, über die Schwere, die Nietzsche der ewigen Wiederkehr zuschrieb, und die Leichtigkeit, die daraus folgt, dass nichts wiederkehrt. Die Figuren sind, schreibt er, seine ungewählten Möglichkeiten. Der Roman endet mit dem Tod des Paares in einem Unfall, den der Text nicht ausmalt – und mit der Einsicht, dass das Glück der letzten Jahre die Frage nicht gelöst, nur erträglich gemacht hat.
Einordnung
Kundera hat den Roman im französischen Exil geschrieben; die tschechische Ausgabe erschien 1985 in Toronto. Er wurde zum internationalen Buch des mitteleuropäischen Jahrhunderts: Liebe und Politik, ohne dass eines das andere erklärt. Wer ihn neben George Orwells 1984 stellt, sieht den Unterschied: Hier ist der Terror nicht das System im Ganzen, sondern die Lage, in der Menschen weiter lieben, lügen und sich täuschen.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.