Der Weiblichkeitswahn: Unterschied zwischen den Versionen

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Das Buch arbeitet mit Umfragen, Heftromanen, Interviews, der eigenen Wut. Es ist nicht Philosophie wie Beauvoir und nicht Literaturpolitik wie Millett. Es ist Empirie aus der Mitte, die die Mitte anklagt. Die Wege hinaus bleiben bürgerlich: Bildung, Beruf, ein Lebensplan, der nicht nur die Familie ist.
 
Das Buch arbeitet mit Umfragen, Heftromanen, Interviews, der eigenen Wut. Es ist nicht Philosophie wie Beauvoir und nicht Literaturpolitik wie Millett. Es ist Empirie aus der Mitte, die die Mitte anklagt. Die Wege hinaus bleiben bürgerlich: Bildung, Beruf, ein Lebensplan, der nicht nur die Familie ist.
  
Gegenposition war die Behauptung, das Unbehagen sei privat, hormonell, undankbar. Friedan macht es strukturell, ohne die Struktur Kapital zu nennen. Genau darin lag die Reichweite – und die Grenze, die Davis und hooks später benannt haben.
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Dagegen stand die Behauptung, das Unbehagen sei privat, hormonell, undankbar. Friedan macht es strukturell, ohne die Struktur Kapital zu nennen. Genau darin lag die Reichweite – und die Grenze, die Davis und hooks später benannt haben.
  
 
== Einordnung ==
 
== Einordnung ==

Aktuelle Version vom 23. August 2026, 12:11 Uhr

Betty Friedan · 1963 · Sachbuch, Gesellschaftstheorie
Das Werk
Deutscher Titel: Der Weiblichkeitswahn
Autor(en): Betty Friedan
Originaltitel: The Feminine Mystique
Originalsprache: englisch
Erstveröffentlichung: 1963
Schlagwörter: Hausfrau, Frauenbewegung, Werbung, Unbehagen
Sachgebiete: Sachbuch, Gesellschaftstheorie
Greifbare Ausgabe
Verlag: Rowohlt


Umfang dieser Ausgabe: 301 Seiten
ISBN: 9783499167218
Verweise
Umschlag

Der Weiblichkeitswahn (englisch The Feminine Mystique) ist die 1963 in New York erschienene Streitschrift von Betty Friedan, deutsch bei Rowohlt oft mit dem Untertitel über die Selbstbefreiung der Frau. Sie macht aus dem Unbehagen der gebildeten Hausfrau eine öffentliche Diagnose.

Inhalt

Friedan nennt ein Problem ohne Namen: Frauen, die alles haben sollen, was die Nachkriegsordnung verspricht – Mann, Kinder, Haus, Magazine –, und die trotzdem leer sind. Der Weiblichkeitswahn ist die Umkehrung der Emanzipation durch Werbung, Freudrezeption, funktionale Sozialwissenschaft: die Frau als glückliche Konsumentin und Mutter, deren Ich sich im Haushalt dehnt, weil es sonst keinen Ort hat.

Das Buch arbeitet mit Umfragen, Heftromanen, Interviews, der eigenen Wut. Es ist nicht Philosophie wie Beauvoir und nicht Literaturpolitik wie Millett. Es ist Empirie aus der Mitte, die die Mitte anklagt. Die Wege hinaus bleiben bürgerlich: Bildung, Beruf, ein Lebensplan, der nicht nur die Familie ist.

Dagegen stand die Behauptung, das Unbehagen sei privat, hormonell, undankbar. Friedan macht es strukturell, ohne die Struktur Kapital zu nennen. Genau darin lag die Reichweite – und die Grenze, die Davis und hooks später benannt haben.

Einordnung

Ohne dieses Buch fehlt der amerikanischen Frauenbewegung der sechziger Jahre die Zündung, die in den Vororten zündete. In Bücher, die die Frauenfrage zum Fach machten steht es zwischen Woolfs Zimmer und Milletts Herrschaft. Wer Friedan nur als weiß und bürgerlich abtut, unterschlägt die Öffentlichkeit, von der die spätere Theorie gezehrt hat. Wer nur die Öffentlichkeit feiert, unterschlägt, wen der Wahn nicht meinte.

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.