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Version vom 9. August 2026, 16:39 Uhr
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Die Blechtrommel |
| Autor(en): | Günter Grass |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Luchterhand |
| Serie: | Danziger Trilogie |
| Erscheinungsjahr: | 1959 |
| Seitenanzahl: | 493 Seiten |
| Originaltitel: | Die Blechtrommel |
| Originalsprache: | deutsch |
| ISBN-10: | 3472611472 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783472611479 |
| Schlagwörter: | Danziger Trilogie, Nachkriegsliteratur, Schelmenroman, Nationalsozialismus |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Die Blechtrommel ist der erste Roman von Günter Grass und erschien 1959. Er bedeutete den Durchbruch des Autors und gilt als eines der wichtigsten Werke der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. Das Buch bildet den Auftakt der Danziger Trilogie, zu der auch Katz und Maus (1961) und Hundejahre (1963) gehören.
Inhalt
Aus einer Heil- und Pflegeanstalt heraus erzählt Oskar Matzerath sein Leben. Zu seinem dritten Geburtstag erhält er eine Blechtrommel und beschließt, aus Protest gegen die Welt der Erwachsenen nicht mehr zu wachsen. Fortan begleitet ihn die Trommel; mit seiner schrillen Stimme kann er zudem Glas zerspringen lassen.
Vor dem Hintergrund der Freien Stadt Danzig schildert Oskar die Geschichte seiner kleinbürgerlichen Familie – beginnend bei der Großmutter in der Kaschubei – sowie den Aufstieg des Nationalsozialismus, den Zweiten Weltkrieg und die frühe Bundesrepublik. Als scheinbar naiver Zwerg beobachtet und kommentiert er das Geschehen von unten, mit grotesker Fabulierlust. Nach dem Krieg gelangt er im Westen als Trommler zu Wohlstand, bis er, der Ermordung einer Krankenschwester beschuldigt, in die Anstalt eingewiesen wird.
Oskar erzählt aus der Anstalt mit absurder Drastik: NS-Propaganda, Kristallnacht, Kriegsverbrechen und Nachkriegsprosperität werden durch seine Trommel und seine stimme zerstörende Gabe kommentiert. Figuren wie Jan Bronski, Matzerath und Schmuh verknüpfen Privatgeschichte mit Danzigs Politik. Grass mischt realistische Dokumentation, Groteske und Fabel – der Ton bleibt zugleich komisch, grausam und erinnerungspflichtig.
Einordnung
Der Roman verbindet realistische Zeitgeschichte mit phantastischen und schelmenhaften Elementen und wird häufig als moderner Schelmen- oder Bildungsroman gelesen. 1979 verfilmte ihn Volker Schlöndorff; der Film erhielt die Goldene Palme in Cannes sowie den Oscar. 1999 wurde Grass mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Modell nicht angegeben). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.