Zettel:Vernunft: Unterschied zwischen den Versionen

Neuer Zettel: Ideenknoten
 
Gegenkante zu neuem Seminarknoten
 
(Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
{{Zettelkopf|BEGRIFF=Vernunft|TYP=Idee}}
'''Vernunft''' ist das Vermögen, Gründe zu geben, Schlüsse zu ziehen, sich an Wahrheit und Allgemeinheit zu binden – oder das, was sich so nennt, während es herrscht. Der Knoten führt von Kant zu den Kritikern der instrumentellen Vernunft.
'''Vernunft''' ist das Vermögen, Gründe zu geben, Schlüsse zu ziehen, sich an Wahrheit und Allgemeinheit zu binden – oder das, was sich so nennt, während es herrscht. Der Knoten führt von Kant zu den Kritikern der instrumentellen Vernunft.


Zeile 13: Zeile 15:
== Schlüsselwerke ==
== Schlüsselwerke ==


* [[Autor:Immanuel Kant|Immanuel Kant]] – ''[[Kritik der reinen Vernunft]]''
{{Bezug|ART=behandelt|NS=Werk|ZIEL=Kritik der reinen Vernunft|GEWICHT=2|AUTOR=Immanuel Kant|TEXT=Die Grenzen dessen, was sich wissen lässt – gezogen, um Wissen zu retten.}}
: Die Grenzen dessen, was sich wissen lässt – gezogen, um Wissen zu retten.
 
* [[Autor:Max Horkheimer|Max Horkheimer]] / [[Autor:Theodor W. Adorno|Theodor W. Adorno]] – ''[[Dialektik der Aufklärung]]''
{{Bezug|ART=behandelt|NS=Werk|ZIEL=Dialektik der Aufklärung|GEWICHT=2|AUTOR=Max Horkheimer|TEXT=Vernunft als Herrschaft über innere und äußere Natur.}}
: Vernunft als Herrschaft über innere und äußere Natur.
 
* [[Autor:Georg Wilhelm Friedrich Hegel|Georg Wilhelm Friedrich Hegel]] – ''[[Phänomenologie des Geistes]]''
{{Bezug|ART=behandelt|NS=Werk|ZIEL=Phänomenologie des Geistes|GEWICHT=2|AUTOR=Georg Wilhelm Friedrich Hegel|TEXT=Vernunft, die sich in Gestalten der Erfahrung abarbeitet, nicht als Rechenstift.}}
: Vernunft, die sich in Gestalten der Erfahrung abarbeitet, nicht als Rechenstift.
 
* [[Autor:Friedrich Nietzsche|Friedrich Nietzsche]] – ''[[Jenseits von Gut und Böse]]''
{{Bezug|ART=behandelt|NS=Werk|ZIEL=Jenseits von Gut und Böse|GEWICHT=2|AUTOR=Friedrich Nietzsche|TEXT=Die Vernunft, die sich selbst verdächtig wird.}}
: Die Vernunft, die sich selbst verdächtig wird.


== Verwandte Ideen ==
== Verwandte Ideen ==


[[Zettel:Aufklärung|Aufklärung]] · [[Zettel:Wahrheit|Wahrheit]] · [[Zettel:Bildung|Bildung]] · [[Zettel:Dialektik|Dialektik]]
{{Bezug|ART=verwandt|NS=Zettel|ZIEL=Aufklärung|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=verwandt|NS=Zettel|ZIEL=Wahrheit|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=verwandt|NS=Zettel|ZIEL=Bildung|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=verwandt|NS=Zettel|ZIEL=Dialektik|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=verwandt|NS=Zettel|ZIEL=Autonomie|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=verwandt|NS=Zettel|ZIEL=Freiheit|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=verwandt|NS=Zettel|ZIEL=Geist|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=verwandt|NS=Zettel|ZIEL=Humanismus|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=verwandt|NS=Zettel|ZIEL=Sprache|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=verwandt|NS=Zettel|ZIEL=Wahnsinn|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=verwandt|NS=Zettel|ZIEL=Wissenschaft|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=verwandt|NS=Zettel|ZIEL=Zweifel|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=verwandt|NS=Zettel|ZIEL=Säkularität|GEWICHT=2}}
 


== Gegengedanken ==
== Gegengedanken ==


[[Zettel:Mythos|Mythos]] · [[Zettel:Glaube|Glaube]] · [[Zettel:Angst|Angst]]
{{Bezug|ART=gegen|NS=Zettel|ZIEL=Mythos|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=gegen|NS=Zettel|ZIEL=Glaube|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=gegen|NS=Zettel|ZIEL=Angst|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=gegen|NS=Zettel|ZIEL=Gott|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=gegen|NS=Zettel|ZIEL=Körper|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=gegen|NS=Zettel|ZIEL=Masse|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=gegen|NS=Zettel|ZIEL=Religion|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=gegen|NS=Zettel|ZIEL=Traum|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=gegen|NS=Zettel|ZIEL=Unbewusstes|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=gegen|NS=Zettel|ZIEL=Vorurteil|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=gegen|NS=Zettel|ZIEL=Wahrnehmung|GEWICHT=2}}
 
{{Bezug|ART=gegen|NS=Zettel|ZIEL=Affekt|GEWICHT=2}}
 


== Im Wissensnetz ==
== Im Wissensnetz ==


{{Wissensnetz|Vernunft|verwandt=[[Zettel:Aufklärung|Aufklärung]] · [[Zettel:Wahrheit|Wahrheit]] · [[Zettel:Bildung|Bildung]] · [[Zettel:Dialektik|Dialektik]]|gegen=[[Zettel:Mythos|Mythos]] · [[Zettel:Glaube|Glaube]] · [[Zettel:Angst|Angst]]}}
{{Wissensnetz|Vernunft|TYP=Idee}}
 
[[Kategorie:Zettel]]


{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}
{{KI-Hinweis|Grok 4.6, xAI}}

Aktuelle Version vom 25. August 2026, 14:23 Uhr

Idee

Vernunft ist das Vermögen, Gründe zu geben, Schlüsse zu ziehen, sich an Wahrheit und Allgemeinheit zu binden – oder das, was sich so nennt, während es herrscht. Der Knoten führt von Kant zu den Kritikern der instrumentellen Vernunft.

Kurz gesagt

Vernunft prüft, rechnet, rechtfertigt, tröstet sich. Bücher dieses Knotens unterscheiden Verstand und Vernunft, Zweck und Wert, und fragen, ob Unvernunft das Andere oder der Schatten ist.

Der Gedanke

Ohne Vernunft keine Wissenschaft, kein Recht, das mehr wäre als Befehl, keine Kritik, die über Empörung hinausreicht. Mit Vernunft die Versuchung, alles Unberechenbare für minderwertig zu halten: Glaube, Leib, Traum, das Besondere. Die große Philosophie hat Vernunft als Gesetzgeberin in uns beschrieben. Die dunklere hat gezeigt, wie dieselbe Kraft Natur und Menschen zu bloßen Mitteln macht. Zwischen beiden liegt der Alltag: man redet sich Gründe ein, die Wünsche waren.

Es gibt die enge Vernunft der Berechnung und die weite, die Zwecke selbst prüft. Wer nur die enge meint, kann effizient Unrecht tun. Wer nur die weite meint, redet oft, ohne zu wissen. Wahnsinn, Mythos, Offenbarung stehen als Gegenspieler bereit, und jedes hat Bücher, die klüger sind als der flache Rationalismus. Der Knoten ist trotzdem nicht optional. Wo Vernunft ganz weicht, bleibt Macht ohne Rechtfertigungspflicht. Wo sie ganz siegt, bleibt eine Welt ohne Rest. Die Literatur kennt beide Höllen.

Schlüsselwerke

behandeltImmanuel KantKritik der reinen Vernunftwichtig
Die Grenzen dessen, was sich wissen lässt – gezogen, um Wissen zu retten.


behandeltMax HorkheimerDialektik der Aufklärungwichtig
Vernunft als Herrschaft über innere und äußere Natur.


behandeltGeorg Wilhelm Friedrich HegelPhänomenologie des Geisteswichtig
Vernunft, die sich in Gestalten der Erfahrung abarbeitet, nicht als Rechenstift.


behandeltFriedrich NietzscheJenseits von Gut und Bösewichtig
Die Vernunft, die sich selbst verdächtig wird.


Verwandte Ideen

verwandtAufklärungwichtig


verwandtWahrheitwichtig


verwandtBildungwichtig


verwandtDialektikwichtig


verwandtAutonomiewichtig


verwandtFreiheitwichtig


verwandtGeistwichtig


verwandtHumanismuswichtig


verwandtSprachewichtig


verwandtWahnsinnwichtig


verwandtWissenschaftwichtig


verwandtZweifelwichtig


verwandtSäkularitätwichtig


Gegengedanken

steht gegenMythoswichtig


steht gegenGlaubewichtig


steht gegenAngstwichtig


steht gegenGottwichtig


steht gegenKörperwichtig


steht gegenMassewichtig


steht gegenReligionwichtig


steht gegenTraumwichtig


steht gegenUnbewussteswichtig


steht gegenVorurteilwichtig


steht gegenWahrnehmungwichtig


steht gegenAffektwichtig


Im Wissensnetz


Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.