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Die Spur führt zu verbotenen Büchern, zur Komödie des Aristophanes und schließlich zur versteckten Bibliothek. Adso, der Ich-Erzähler, berichtet als alter Mann aus der Erinnerung an sieben Tage, in denen er Liebe, Gewalt und den Verlust der Unschuld erfährt. | Die Spur führt zu verbotenen Büchern, zur Komödie des Aristophanes und schließlich zur versteckten Bibliothek. Adso, der Ich-Erzähler, berichtet als alter Mann aus der Erinnerung an sieben Tage, in denen er Liebe, Gewalt und den Verlust der Unschuld erfährt. | ||
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| + | William löst die Morde schrittweise, indem er Spuren in Handschriften, Kräutern und Klosterregeln liest; jede Enthüllung führt tiefer in die Machtkämpfe um Wissen und Glauben. Jorge von Burgos verkörpert den Fanatismus, der Bücher lieber verbrennt als sie lesen zu lassen. Adso erlebt neben der Ermittlung seine erste Liebe zur Bauernfrau; Eco verbindet so Detektivplot, historisches Panorama und coming-of-age. | ||
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Aktuelle Version vom 20. Juli 2026, 22:15 Uhr
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Der Name der Rose |
| Autor(en): | Umberto Eco |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Carl Hanser Verlag |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1980 |
| Seitenanzahl: | 654 Seiten |
| Originaltitel: | Il nome della rosa |
| Originalsprache: | italienisch |
| ISBN-10: | 3446133631 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783446133631 |
| Schlagwörter: | Historischer Kriminalroman, Kloster, Mittelalter, Semiotik |
| Sachgebiete: | Roman |
| Rezensionen | |
Der Name der Rose (italienisch Il nome della rosa) ist ein 1980 erschienener Roman von Umberto Eco. Das Werk verbindet Kriminalplot, historisches Setting und intellektuelle Reflexion und wurde zu einem internationalen Bestseller.
Inhalt
Im Jahr 1327 reist der Franziskanermönch William of Baskerville mit seinem Novizen Adso von Melk in ein benediktinisches Kloster in Oberitalien. Dort häufen sich mysteriöse Todesfälle unter den Mönchen. William, ein scharfer Beobachter und Kenner der Aristotelischen Logik, ermittelt wie ein mittelalterlicher Detektiv – während im Kloster die Spannung zwischen Franziskanern und Papst, zwischen Orthodoxie und Häresie eskaliert.
Die Spur führt zu verbotenen Büchern, zur Komödie des Aristophanes und schließlich zur versteckten Bibliothek. Adso, der Ich-Erzähler, berichtet als alter Mann aus der Erinnerung an sieben Tage, in denen er Liebe, Gewalt und den Verlust der Unschuld erfährt.
William löst die Morde schrittweise, indem er Spuren in Handschriften, Kräutern und Klosterregeln liest; jede Enthüllung führt tiefer in die Machtkämpfe um Wissen und Glauben. Jorge von Burgos verkörpert den Fanatismus, der Bücher lieber verbrennt als sie lesen zu lassen. Adso erlebt neben der Ermittlung seine erste Liebe zur Bauernfrau; Eco verbindet so Detektivplot, historisches Panorama und coming-of-age.
Einordnung
Eco entwirft ein dichtes Panorama des spätmittelalterlichen Denkens und nutzt den Kriminalroman als Rahmen für Debatten über Wahrheit, Macht und Interpretation. 1986 verfilmte Jean-Jacques Annaud den Stoff; der Roman gilt als Eco's bekanntestes Werk.