Der alte Mann und das Meer: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 18. August 2026, 10:29 Uhr
| Daten zum Buch | |
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| Deutscher Titel: | Der alte Mann und das Meer |
| Autor(en): | Ernest Hemingway |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1952 |
| Seitenanzahl: | 122 Seiten |
| Originaltitel: | The Old Man and the Sea |
| Originalsprache: | englisch |
| ISBN-10: | 3763241833 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783763241835 |
| Schlagwörter: | Meer, Würde, Ausdauer, Mensch und Natur |
| Sachgebiete: | Erzählung |
| Rezensionen | |
Der alte Mann und das Meer (englisch The Old Man and the Sea) ist eine 1952 erschienene Erzählung von Ernest Hemingway. Das schmale Werk gilt als eines seiner bekanntesten und trug wesentlich zur Verleihung des Nobelpreises bei.
Inhalt
Der alte kubanische Fischer Santiago hat seit 84 Tagen keinen Fisch mehr gefangen und gilt als vom Unglück verfolgt. Allein fährt er weit aufs Meer hinaus und hakt schließlich einen gewaltigen Marlin, größer als sein Boot. Über Tage kämpft er mit dem Fisch, den er zugleich als würdigen Gegner und Bruder empfindet, bis er ihn endlich bezwingen und längsseits vertäuen kann.
Auf der Rückfahrt jedoch wittern Haie das Blut und fallen über den Fang her. Trotz erbitterter Gegenwehr wird der Marlin bis auf das Skelett aufgefressen. Erschöpft kehrt Santiago mit dem bloßen Gerippe heim. Sein Kampf war äußerlich vergeblich – und doch bewahrt er dabei seine Würde.
Der Junge Manolin, den die Eltern von Santiago fernhalten, verfolgt den Alten mit Bewunderung und Sorge; ihre Freundschaft gibt dem Einsamen Halt, ohne den Kampf zu mildern. Hemingway hält die Erzählung bewusst knapp: Keine psychologische Auslegung, sondern Handlung, Dialog und das Meer als gleichzeitig Schöpfung und Feind. Das Skelett des Marlin, am Strand ausgebreitet, wird zum ambivalenten Symbol – Zeugnis eines übermenschlichen Einsatzes und zugleich sichtbare Niederlage.
Einordnung
Die Erzählung wird oft als Gleichnis über Ausdauer, Niederlage und menschliche Würde gelesen. Hemingways knapper, klarer Stil erreicht hier eine parabelhafte Verdichtung. 1953 erhielt das Werk den Pulitzer-Preis, 1954 folgte der Nobelpreis für Literatur.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Claude Opus 5, Anthropic). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.
