Der Weg zur Knechtschaft: Unterschied zwischen den Versionen
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Aktuelle Version vom 18. August 2026, 13:42 Uhr
| Daten zum Buch | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Der Weg zur Knechtschaft |
| Autor(en): | Friedrich August von Hayek |
| Herausgeber: | |
| Erscheinungsort: | |
| Verlag: | Olzog |
| Serie: | |
| Erscheinungsjahr: | 1944 |
| Seitenanzahl: | 336 Seiten |
| Originaltitel: | The Road to Serfdom |
| Originalsprache: | englisch |
| ISBN-10: | 3789281510 |
| ISBN-13/
EAN-Code: |
9783789281518 |
| Schlagwörter: | Planwirtschaft, Freiheit, Liberalismus, Sozialismus |
| Sachgebiete: | Sachbuch, Wirtschaftswissenschaft |
| Rezensionen | |
Der Weg zur Knechtschaft (englisch The Road to Serfdom) ist die 1944 erschienene Streitschrift von Friedrich August von Hayek. Sie richtet sich, so der Untertitel, an die Sozialisten in allen Parteien: Wer die Wirtschaft lenken will, lenkt am Ende die Menschen.
Inhalt
Hayek, Österreicher in London, schreibt gegen den Zeitgeist der Kriegsjahre, der Planung für Fortschritt hielt. Die westliche Kultur ruhe auf der Freiheit des Einzelnen, seine Ziele selbst zu setzen; Handel und Wettbewerb seien nicht Schmuck dieser Freiheit, sondern ihre Bedingung. Sobald der Staat die Preise, die Produktion, die Berufe zuteilt, muss er auch die Werte zuteilen – denn Planen heißt, zwischen Zwecken zu wählen. Der Weg zur Knechtschaft ist kein Sprung in die Diktatur, er ist die schrittweise Abtretung von Entscheidungen, die man für technisch hält.
Nationalsozialismus und Stalinismus erscheinen nicht als Gegensätze, sondern als verwandte Enden derselben Planung. Hayek bestreitet nicht, dass Märkte hart sind; er bestreitet, dass die Alternative menschlicher sei. Ein Mindestmaß an Sicherung lässt er zu, eine umfassende Steuerung nicht.
Das Buch ist polemisch, klar, ohne Mathematik. Gerade deshalb erreichte es Leser außerhalb der Zunft.
Einordnung
Eine gekürzte Fassung im Reader's Digest machte Hayek in den Vereinigten Staaten populär; Thatcher und Reagan haben sich auf ihn berufen, die Nachkriegssozialdemokratie gegen ihn. 1974 erhielt er den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften. Neben John Maynard Keynes' Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes ist dies der Gegenpol des Jahrhunderts: nicht Vollbeschäftigung durch den Staat, sondern Freiheit durch den Markt. Gelesen wird es als Warnung, oft als Waffe.
Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.