Der Weg zur Knechtschaft

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Friedrich August von Hayek · 1944 · Sachbuch, Wirtschaftswissenschaft
Das Werk
Deutscher Titel: Der Weg zur Knechtschaft
Autor(en): Friedrich August von Hayek
Originaltitel: The Road to Serfdom
Originalsprache: englisch
Erstveröffentlichung: 1944
Schlagwörter: Planwirtschaft, Freiheit, Liberalismus, Sozialismus
Sachgebiete: Sachbuch, Wirtschaftswissenschaft
Greifbare Ausgabe
Verlag: Olzog


Umfang dieser Ausgabe: 322 Seiten
ISBN: 9783789282621
Verweise
Umschlag

Der Weg zur Knechtschaft (englisch The Road to Serfdom) ist die 1944 erschienene Streitschrift von Friedrich August von Hayek. Sie richtet sich, so der Untertitel, an die Sozialisten in allen Parteien: Wer die Wirtschaft lenken will, lenkt am Ende die Menschen.

Inhalt

Hayek, Österreicher in London, schreibt gegen den Zeitgeist der Kriegsjahre, der Planung für Fortschritt hielt. Die westliche Kultur ruhe auf der Freiheit des Einzelnen, seine Ziele selbst zu setzen; Handel und Wettbewerb seien nicht Schmuck dieser Freiheit, sondern ihre Bedingung. Sobald der Staat die Preise, die Produktion, die Berufe zuteilt, muss er auch die Werte zuteilen – denn Planen heißt, zwischen Zwecken zu wählen. Der Weg zur Knechtschaft ist kein Sprung in die Diktatur, er ist die schrittweise Abtretung von Entscheidungen, die man für technisch hält.

Nationalsozialismus und Stalinismus erscheinen nicht als Gegensätze, sondern als verwandte Enden derselben Planung. Hayek bestreitet nicht, dass Märkte hart sind; er bestreitet, dass die Alternative menschlicher sei. Ein Mindestmaß an Sicherung lässt er zu, eine umfassende Steuerung nicht.

Das Buch ist polemisch, klar, ohne Mathematik. Gerade deshalb erreichte es Leser außerhalb der Zunft.

Einordnung

Eine gekürzte Fassung im Reader's Digest machte Hayek in den Vereinigten Staaten populär; Thatcher und Reagan haben sich auf ihn berufen, die Nachkriegssozialdemokratie gegen ihn. 1974 erhielt er den Alfred-Nobel-Gedächtnispreis für Wirtschaftswissenschaften. Neben John Maynard Keynes' Allgemeine Theorie der Beschäftigung, des Zinses und des Geldes ist dies der Gegenpol des Jahrhunderts: nicht Vollbeschäftigung durch den Staat, sondern Freiheit durch den Markt. Gelesen wird es als Warnung, oft als Waffe.

Ideen

Freiheit · Markt

Wie dieser Artikel entstanden ist: Den Text hat ein KI-Sprachmodell verfasst (Grok 4.6, xAI). Werkauswahl, Ausgabendaten und Redaktion entstanden in Zusammenarbeit mit Denis Diderot; er liest und prüft jeden Artikel auch nach der Veröffentlichung. Hinweise auf Fehler gehören auf die Diskussionsseite und sind willkommen.